
Entwicklung des Rauchverhaltens
Rauchen ist zunehmend out. Das sagen viele junge Menschen und die Statistik bestätigt sie. Die deutsche Raucherquote bei weiblichen und männlichen Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren liegt nach den aktuellen Zahlen von 2008 auf dem niedrigsten Stand seit 16 Jahren. Bei den Jungen greifen noch 15% und bei den Mädchen 16% zur Zigarette.
2001 rauchten noch 27 % der Jungen und 28 % der Mädchen. Seitdem setzte aber eine insgesamt deutliche Abwärtsbewegung bei beiden Geschlechtern ein, besonders in den Jahren seit 2004.

Die heutigen relativ geringen Raucherinnen- und Raucherzahlen bei Jugendlichen gehen auf eine ganze Reihe von Faktoren zurück, die zur Förderung des Nichtrauchens beitragen.
Ein wirkungsvoller Ansatz ist der Versuch, durch bestimmte Maßnahmen das Verhalten jedes Einzelnen anzusprechen und mit Hilfe von Lerneffekten gegebenenfalls zu ändern. So arbeitet die rauchfrei Kampagne der BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung), unter anderem mit folgenden Aktionen:
- dem bundesweiten Nichtrauchen-Wettbewerb „Be Smart – Don’t Start“ für Schulklassen (www.besmart.info)
- den jedes Jahr abgehaltenen Jugendfilmtagen mit speziellen Filmen zum Thema Suchtrisiko
- „Klarsicht“, dem interaktiven Mitmach-Parcours zu Tabak und Alkohol
Eine weitere Möglichkeit, das Rauchverhalten zu ändern, sind staatliche Maßnahmen, die unsere Lebensverhältnisse insgesamt betreffen. Zu ihnen zählen beispielsweise Vorschriften und Gesetze wie:
- die schrittweise Anhebung der Tabaksteuer
- das Rauchverbot an allen deutschen Schulen
- die Einführung der Nichtraucherschutzgesetze durch den Bund und die Bundesländer
- die Altersnachweispflicht an Zigarettenautomaten.
Das Plakat zur Entwicklung des Rauchverhaltens bei Jugendlichen ist hier kostenfrei bestellbar.




















