
"Rauchfrei" auf dem Festival "Talente 2006"
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) beteiligt sich im Rahmen ihrer Kooperation mit dem WM-Organisationskomitee mit der Kampagne "rauchfrei" am Festival "Talente 2006 – Die FIFA WM in der Schule" vom 16. bis 18. Juni 2004 in Köln. Mit diesem Engagement will die BZgA auf die Notwendigkeit von Maßnahmen zur Förderung des Nichtrauchens vor allem bei Jugendlichen aufmerksam machen und für einen "rauchfreien" Lebensstil werben.
"Nichtrauchen ist nachgewiesener Maßen ein Fitnessvorteil! Denn wer raucht, leidet unter einer ständigen Kohlenmonoxidvergiftung und nimmt deshalb bis zu 15 Prozent weniger Sauerstoff auf. Das reduziert die Muskelkraft", so Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. "Der Leistungsabfall durch das Rauchen wird übrigens nicht nur beim Leistungssport deutlich, sondern auch beim Freizeit- und Breitensport. Deshalb wollen wir mit unserer Kampagne vor allem deutlich machen: Sport und "rauchfrei" gehören zusammen."
Damit Jugendliche erst gar nicht mit dem Rauchen beginnen, ist die Förderung des Nichtrauchens ein wichtiges Anliegen der BZgA. Im Rahmen der "rauchfrei" - Kampagne hat die BZgA ein umfangreiches Maßnahmenkonzept entwickelt, das insbesondere Jugendliche anspricht. Das Festival "Talente 2006 - Die FIFA WM in der Schule", zu dem einige tausend jugendliche Besucher erwartet werden, ist deshalb für die BZgA eine gute Gelegenheit, für einen rauchfreien Lebensstil zu werben, weil sowohl die Schule als auch der Sport geeignete Orte zur Förderung des Nichtrauchens sind.
Angebote zur Förderung des Nichtrauchens bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind dringend notwendig, denn das Rauchverhalten in dieser Altersgruppe ist besonders besorgniserregend. Im Durchschnitt beginnen Jugendliche bereits mit 13,6 Jahren mit dem Rauchen. Repräsentativuntersuchungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zeigen, dass sich zwischen 1993 und 2001 das Rauchverhalten bei den 12- bis 15-jährigen Mädchen von 12 auf 21 Prozent nahezu verdoppelt hat, bei den Jungen ist ein Anstieg von 11 auf 18 Prozent zu registrieren.
"Jugendliche sind sich oft der Risiken nicht bewusst, die sie eingehen, wenn sie mit dem Rauchen beginnen", erklärt die Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Dr. Elisabeth Pott, "eine Abhängigkeit von Nikotin entwickelt sich bei Heran-wachsenden schneller als erwartet. Untersuchungen zeigen, dass sich erste Abhängig-keitssymptome von Nikotin bei Mädchen im Alter von 12 bis 13 Jahren bereits nach 4 Wochen entwickeln. Bei den Jungen dauert die Suchtentwicklung etwas länger."
Auf dem Festivalgelände in Köln ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung vom 16. bis 18. Juni 2004 mit attraktiven Aktionen rund um das Thema Nichtrauchen vertreten. Außerdem stehen für Schüler und Lehrer Informationsunterlagen zur Verfügung.
Weitere Informationen zum Festival Talente 2006 unter http://www.fifaworldcup.com/





















