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    EU und BZgA mit gemeinsamem Ziel: Nichtrauchen bei Jugendlichen fördern

    31.05.05

    Rauchen ist in hohem Maße gesundheitsschädlich. Dieses Wissen setzt sich zunehmend gerade bei jungen Leuten durch: Nichtrauchen liegt bei den Jugendlichen in Deutschland weiter im Trend wie die Ergebnisse einer aktuellen, bundesweiten Repräsentativerhebung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bestätigen. Nach einem deutlichen Anstieg im Rauchverhalten Jugendlicher in den neunziger Jahren ist seit der Jahrtausendwende ein deutlicher Rückgang im Zigarettenkonsum zu registrieren. So ist die Raucherquote bei den 12- bis 17-Jährigen von 28 Prozent im Jahr 2001 inzwischen auf 20 Prozent im Jahr 2005 zurückgegangen. Gegenüber dem Höchststand in 2001 bedeutet dies einen Rückgang um fast 30 Prozent. Dieser Rückgang im Rauchverhalten fand sowohl bei den männlichen als auch bei den weiblichen Jugendlichen statt. Gegenwärtig beträgt die Raucherquote der weiblichen Jugendlichen im Alter von 12- bis 17-Jahren 19 Prozent und die der männlichen Jugendlichen in dieser Altersgruppe 21 Prozent.

     

    Mit der jetzt in Deutschland, wie auch in den anderen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union gestarteten EU-Kampagne "HELP" soll ein weiterer Impuls gesetzt werden, der Förderung des Nichtrauchens noch mehr Aufmerksamkeit zu widmen.

     

    Das Ziel der Kampagne der Europäischen Union ist es, insbesondere Jugendlichen die notwendigen Informationen zu vermitteln, dass sie am besten erst gar nicht mit dem Rauchen beginnen oder ihnen Wege und Angebote aufzuzeigen, wie sie von ihrer Nikotinabhängigkeit befreit oder vor den schädigenden Folgen des Passivrauchens geschützt werden können.

     

    "Die HELP-Kampagne will die in Deutschland bislang durchgeführten Maßnahmen zur Förderung des Nichtrauchens bei Jugendlichen unterstützen", betont Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Hinblick auf die gemeinsamen Ziele von EU und BZgA. "Bereits seit dem Jahr 2001 bietet die BZgA mit ihrer 'rauchfrei'-Jugendkampagne umfangreiche Angebote an, die sich gerade an eine jugendliche Zielgruppe richten und ihnen helfen, Nichtraucher zu bleiben oder wieder mit dem Rauchen aufzuhören.

     

    Auf der Internetadresse der 'rauchfrei'-Jugendkampagne www.rauch-frei.info hat die BZgA ein umfangreiches Informationsangebot zur Förderung des Nichtrauchens geschaltet. Im Mittelpunkt steht ein Programm zur Nikotinentwöhnung, das speziell für Jugendliche entwickelt worden ist. Es begleitet aufhörwillige Raucherinnen und Raucher über mehrere Wochen auf ihrem Weg zum Nichtrauchen. Schon für die Vorbereitungszeit zum Rauchverzicht erhalten sie Tipps und Informationen, mit denen sie dem von ihnen gewählten Stopp-Tag optimistisch entgegensehen können. Nach dem Stopp-Tag begleitet das Programm mit zusätzlichen Informationen, die per E-Mail an die Teilnehmer geschickt werden und die auf die individuelle Situation beim Rauchverzicht zugeschnitten sind.Darüber hinaus bietet die BZgA eine telefonische Nichtraucherberatung. Unter der Telefonnummer 0180 5 31 31 31 sind - zum bundeseinheitlichen Tarif von 12 Cent pro Minute - geschulte Fachkräfte erreichbar, die Raucherinnen und Raucher, die mit dem Rauchen aufhören wollen, mit Rat und Hilfe unterstützen. Jugendliche, die sich zunächst anhand schriftlicher Informationen über die negativen Folgen des Rauchens informieren oder mit Hilfe einer Broschüre selbstständig vom Rauchen wegkommen wollen, können sich ebenfalls an die BZgA wenden: Speziell an sie richten sich die Broschüren "Let's talk about smoking", "Stop smoking - Girls" und "Stop smoking - Boys“

     

    Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

    51101 Köln

    Fax: 0221-8992257

     e-mail: order@bzga.de

    www.bzga.de

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