
Schon 1-4 Zigaretten pro Tag schaden der Gesundheit
Eine aktuelle norwegische Studie bestätigt dass auch leichte Raucher nicht von gesundheitlichen Schäden verschont bleiben.
Die Forschungsgruppe um Kjell Bjartveit hat herausgefunden, dass das Rauchen von 1-4 Zigaretten pro Tag schon mit einem signifikant erhöhtem Risiko an tabakbedingten Krankheiten zu sterben verbunden ist. Dies gilt insbesondere für ischämische Herzkrankheiten und Lungenkrebs bei Frauen
Zwischen 1970 und 2002 wurden Herzkreislaufrisikofaktoren von 23.521 Männern und 19.201 Frauen im Alter von 35-49 Jahren erfasst und die darauf folgenden Todesfälle durch ischämische Herzkrankheit, Krebs, Lungenkrebs sowie tabakbedingte Krankheiten registriert. Die Auswertung der Daten ergab, dass Frauen und Männer, die 1-4 Zigaretten pro Tag rauchten, fast dreimal so häufig an ischämischer Herzkrankheit gestorben waren als "Nieraucher". Bei Frauen erhöhte sich die Wahrscheinlichkeit an Lungenkrebs zu sterben sogar auf das Fünffache. Der allgemeine Vergleich zwischen "Nierauchern" und "Leichtrauchern" zeigte außerdem eine Eineinhalbfach erhöhte Sterberate für Leichtraucher
Die Ergebnisse konnten damit einen Zusammenhang, zwischen der Anzahl der täglich gerauchten Zigaretten und dem Risiko an tabakbedingten Krankheiten zur sterben, aufzeigen.
Quelle: Health consequences of smoking 1-4 cigarettes per day, Bjarveit, K.; Tverdal, A.;
Tobacco Control 2005;14:315-320; doi:10.1136/tc.2005.011932





















