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    Raucher sterben im Durchschnitt sieben Jahre früher

    19.06.06

    Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden veröffentlichte im Mai 2006 neue Zahlen zu den gesundheitlichen Folgen des Rauchens in Deutschland. Menschen mit typischen Raucherkrankheiten wie Lungen-, Kehlkopf- oder Luftröhrenkrebs werden im Schnitt 69 Jahre alt, teilte das Amt mit. Die Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2004. Berücksichtige man hingegen alle Todesursachen, liege das durchschnittliche Sterbealter in Deutschland bei 76 Jahren.

    Mit fast 40.000 Fällen war Lungenkrebs im Jahr 2004 die häufigste Todesursache, die in Zusammenhang mit Tabakkonsum gebracht werden kann. Seit 2001 stieg diese Zahl von damals 38.525 kontinuierlich an. Lungenkrebs ist mittlerweile die vierthäufigste Todesursache in Deutschland.

    Unter den Deutschen im Alter von 15 Jahren und darüber rauchten im Jahr 2003 etwa jeder dritte Mann und mehr als jede fünfte Frau. Insgesamt waren das 27 Prozent der Bevölkerung. 3300 Tote pro Jahr gebe es in Deutschland durch das Passivrauchen.

     

    Quelle: Statistische Bundesamt

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