
Zuckerkrankheit-Risiko: Erhöhte Gefahr durch Rauchen und Passivrauchen
Wer schon in jungen Jahren aktiv oder passiv raucht, hat ein deutlich erhöhtes Risiko, an der sogenannten Glukose-Intoleranz (einer Vorstufe der Zuckerkrankheit) oder an der Zuckerkrankheit (Diabetes) selbst zu erkranken. Dies ist das Ergebnis einer amerikanischen Studie.
US-Forscher haben über 4.500 Menschen im Alter zwischen 18 und 30 Jahren über einen Zeitraum von 15 Jahren beobachtet. Die Gruppe setzte sich aus folgenden Teilnehmern zusammen: 1.386 Raucherinnen und Rauchern, 621 Ex-Raucherinnen und Ex-Rauchern, 1.452 Nichtraucherinnen und Nichtraucher, die Passivrauch ausgesetzt waren und 1.113 Nichtraucherinnen und Nichtraucher, die nicht mit Passivrauch in Berührung kamen. Im Untersuchungszeitraum trat bei über 16 Prozent aller Teilnehmer eine Glukose-Intoleranz auf. Am häufigsten betroffen waren mit 22 Prozent die Raucherinnen und Raucher. Ihnen folgten mit 17 Prozent die -Befragten die nicht rauchten, die aber unter Passivrauch litten. Dann kamen mit 14 Prozent die Ex-Raucherinnen und Ex-Raucher. Am besten aber schnitten die Befragten ab, die selbst nicht rauchten und die auch nie passiv mitrauchen mussten. Von ihnen erkrankten nur 11,5 Prozent.
Einen echten Diabetes entwickelten in den 15 Jahren drei Prozent aller Beteiligten. Dabei war aber die Diabetes-Rate bei aktiven Rauchern knapp 60 Prozent und bei Passivrauchern fast 40 Prozent höher als bei Menschen, die keinerlei Tabakrauch ausgesetzt waren.
Quelle: Informationskreis Mundhygiene und Ernährungsverhalten, Pressedienst Nr. 7/8, Juli/August 2006, www.talkingfood.de, www.sprechzimmer.ch





















