
Berliner Senat reduziert Zahl der Lokale mit Wasserpfeifen
Nach einer Befragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) rauchen etwa 14 Prozent aller Jugendlichen einmal im Monat Wasserpfeife, davon vier Prozent regelmäßig. Dabei werden die gesundheitlichen Risiken von den Konsumentinnen und Konsumenten oft unterschätzt. Bald jedoch sollen die Möglichkeiten, in Berlin eine Shisha zu rauchen, deutlich eingeschränkt werden.
Berlins Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher (Die Linke) will mit Aufklärung und durch das neue Nichtraucherschutzgesetz gegen das Rauchen von Wasserpfeifen vorgehen. Die Zahl der sogenannten Shisha-Lokale, in denen Tabak mittels Wasserpfeifen geraucht werden kann, soll deutlich reduziert werden.
Denn laut der oben genannten Umfrage der BZgA glaubt nur ein Drittel der Befragten, dass das Wasserpfeiferauchen schädlich sein könnte. Der Grund liegt möglicherweise im Geschmack: der relativ milde Rauch ist mit Apfel-, Banane- oder Schokoladen-Aromen versetzt. Trotzdem kann der Rauch wie bei Zigaretten beispielsweise Lungenkrebs auslösen.
Der Senat erwartet nun, dass das neue Nichtraucherschutzgesetz, unter das auch die Wasserpfeifenlokale fallen, den Konsum deutlich eindämmen wird. „Voraussichtlich ab 1. Januar 2008 wird sich das Angebot von Shisha-Lokalen erheblich reduzieren“, schreibt der Staatssekretär. Denn dann darf nur noch in kleineren Nebenräumen geraucht werden. Die Shisha-Lokale sind aber bisher oft reine Raucherräume.
Quelle: Die Welt





















