
Hals- und Beinbruch beim Rauchen
Raucherinnen und Raucher sollten besser gut aufpassen und sich keine Knochen brechen. Rauchen hemmt nämlich die Knochenheilung. Den Ursachen sind jetzt Forscherinnen und Forscher der Uni Rochester auf die Spur gekommen. Die Daten wurden beim Kongress der US-amerikanischen Orthopädie-Forschungsgesellschaft in San Francisco vorgestellt.
Bei der Suche nach den möglichen Schadstoffen stießen die Wissenschaftlerinnen und WIssenschaftler auf einen bestimmten Stoff, er heißt Benzapyren. Dieser Stoff kommt im Tabakrauch vor. Außerdem findet man ihn in Auspuffgasen und auch bei Waldbränden wird er freigesetzt. Diese Information hat übrigens weniger überrascht. Man weiß schon lange, dass sich im Tabakrauch weit über 4.000 verschiedene Substanzen befinden, von denen über 200 giftig sind und etwa 70 der Stoffe gelten als krebserregend.
Dieser Stoff in der Zigarette, Benzapyren, sorgt nun neusten Genanalysen zufolge dafür, dass im menschlichen Körper die Umwandlung von Stammzellen in Knorpelzellen gehemmt wird. Damit ist der Reparaturmechanismus in Gelenken und Knochen verlangsamt oder sogar unterdrückt. Bricht sich eine Raucherin oder ein Raucher nun einen Knochen, muss damit gerechnet werden, dass der Heilungsprozess viel länger dauert als bei nichtrauchenden Personen mit kaputten Knochen.
Quelle: www.aerztezeitung.de




















