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    Trendwende beim Zigarettenkonsum

    02.05.08

    Beim Zigarettenkonsum von Jugendlichen steht eine Trendwende an: Eine Hamburger Studie zeigt, dass die Jugendlichen in der Hafenstadt immer später und seltener zu Suchtmitteln wie z.B. Nikotin greifen.

    "Maßnahmen, die den Drogenkonsum verhindern, müssen so früh wie möglich ansetzen", sagte der zukünftige Hamburger Gesundheitssenator. Es sollen Programme gefördert werden, die Jugendliche davon abhalten, mit dem Rauchen zu beginnen. Es gibt bereits ernannte Koordinatorinnen und Koordinatoren für die Suchtprävention in den Hamburger Stadtteilen. Aber sie können die Probleme im Umgang mit Drogen nicht alleine lösen. Auch die Medien, alle Bürgerinnen und Bürger und vor allem Lehrerinnen und Lehrer können dazu beitragen, zum Nichtrauchen zu motivieren und vor den gesundheitlichen Gefährdungen, die durch das Rauchen entstehen, aufzuklären. Das große Ziel ist dabei, eine drogenfreie Kindheit zu erleben.

    Die Hamburger Studie zeigt, dass es auf dem Weg dahin bereits erste Erfolge gibt: Demnach griffen in der Hansestadt in den letzten 30 Tagen 37 Prozent der Mädchen zum Glimmstengel. 2005 waren es noch 46 Prozent. Bei den Jungs fiel der Rückgang allerdings deutlich geringer aus (von 39 auf 38 Prozent). Für die Studie hatte das Büro für Suchtprävention im Auftrag der Stadt Hamburg zum dritten Mal 5.500 Schülerinnen und Schüler zwischen 14 und 18 Jahren befragt. 

    Quellen: Ärztezeitung online

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