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    WHO-Konferenz erwägt neue Maßnahmen gegen Rauchen und Tabak-Werbung

    01.08.07

    Auf Einladung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind am Montag in Bangkok Vertreterinnen und Vertreter von 140 Staaten zusammengekommen, um eine Woche lang über neue Maßnahmen zur Eindämmung des Rauchens und der Tabak-Werbung zu beraten. Obwohl in Thailand bereits zahlreiche Verbote erlassen seien, komme Tabakwerbung unter anderem über ausländische Sender ins Land, beklagte der Vorsitzende des Nationalen Gesundheitsinstituts, Hatai Chitanondh, bei der Eröffnung der Konferenz. Als Beispiel nannte er Fomel-1-Übertragungen. So etwas könne nur durch international koordinierte Maßnahmen verhindert werden.

    Kritikerinnen und Kritiker des Rauchens forderten bei der Konferenz in Bangkok, die Regierungen müssten den Kampf gegen den illegalen Handel mit Zigaretten verstärken. Rund ein Zehntel aller Zigaretten weltweit werden laut Schätzungen illegal gehandelt. Die Schmuggel-Zigaretten sind billiger als die legal gehandelten, was zu höherem Konsum verleitet. Auch Freihandels-Abkommen führten zu Preissenkungen und förderten damit indirekt das Rauchen, beklagte Douglas Bettcher von der WHO-Initiative Tabakfreies Leben.

    Quelle: Deutsches Ärzteblatt

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