Seite empfehlen

    Du möchtest jemanden auf diese Seite hinweisen Seite empfehlen

    Logo: BZGA

    Passiv rauchende Kinder haben häufiger schwere Infektionen!

    06.06.08

    Dass Passivraucherinnen und Passivraucher durch die verqualmte und verrauchte Luft eher Atemwegserkrankungen bekommen, liegt nahe. Passivrauchen, also das unfreiwillige und oft unbewusste Einatmen von Tabakrauch, ist gesundheitsgefährdend für alle Menschen, ganz besonders aber für Kinder, weil diese z.B. viel häufiger atmen als Erwachsene. Die Folgen bei den passiv rauchenden Kindern sind dann Atemwegserkrankungen wie Husten, Auswurf, pfeifende Atemgeräusche und Atemnot, Reizungen und Tränen der Augen, Mittelohrentzündungen sowie eine verminderte körperliche und geistige Leistungsfähigkeit.  Bei Kindern, die bereits unter Asthma leiden, führt Passivrauchen zu einer Verschlechterung der Krankheit.

    In einer neuen Studie aus Hongkong, an der fast 7.400 Kinder teilnahmen, haben die chinesischen Forscherinnen und Forscher herausgefunden, dass passiv rauchende Kinder zudem viel häufiger schwere Infektionen bekommen, die im Krankenhaus behandelt werden müssen.

     

    Das Forscherteam hatte die Lebensumstände und Erkrankungen der Kinder von ihrer Geburt bis zum Alter von acht Jahren aufgezeichnet. Qualmbelastung im Haushalt in den ersten sechs Lebensmonaten erhöhte das Risiko einer schweren Infektion, z.B. einer Hirnhautentzündung, mit Klinikaufenthalt um 45 Prozent. Das Risiko war umso größer, je früher die Kinder Tabakrauch ausgesetzt waren oder wenn sie ein geringes Geburtsgewicht hatten. Eine mögliche Ursache für ein geringes Geburtsgewicht liegt wiederum darin, dass die werdende Mutter während der Schwangerschaft rauchte.

     

    Quelle: Welt online

     

    <- Zurück zu: Liste