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    Passivrauchen als Schlaganfallrisiko

    14.08.08

    Wer mit einer Raucherin oder einem Raucher verheiratet ist, ist auch als Nicht- oder Exraucherinnen bzw. als Nicht- oder Exraucher gesundheitlich gefährdet. Das hat eine neue Studie belegen können. Wenn Personen rauchen, dann fördert das bekannter Maßen das Verkalken der Arterien. Diese verkalkten Blutbahnen wiederum können zu einem Schlaganfall führen. Raucht man nun unfreiwillig mit, was bei einer Passivraucherin und bei einem Passivraucher der Fall ist, dann kann auch das die Gesundheit schädigen. 

    Die Forscherin Maria Glymour von der Harvard School in Boston hat das anhand einer Studie belegen können, die über mehrere Jahre hinweg andauerte. In dieser Untersuchung wurde der Gesundheitszustand von Amerikanerinnen und Amerikanern, die über 50 Jahre alt sind, beobachtet und dokumentiert. Bei der ersten Untersuchung 1992 waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch nach dem Tabakkonsum in der Familie gefragt worden. Der Abgleich mit den späteren Diagnosen ergab, dass Rauchen die Gesundheit der Partnerin und des Partners, die in der Anwesenheit der rauchenden Person unfreiwillig mitrauchen, gefährdet. Nichtraucherinnen und Nichtraucher, die mit einer Raucherin oder mit einem Raucher zusammenleben, hatten in den über 10 Jahren, die diese Studie schon andauert, ein um 42 Prozent erhöhtes Risiko für einen Schlaganfall. Bei Exraucherinnen und Exrauchern, die also selbst auf eine Rauchvergangenheit zurückblicken, war das Schlaganfallrisiko durch eine aktuell noch rauchende Partnerin oder einen aktuell noch rauchenden Partner um 72 Prozent erhöht.

    Quellen:
    Ärzteblatt online

    Glymour, M.M., DeFries, T.B., Kawachi, I., Avendano, M. (2008). Spousal Smoking and Incidence of First Stroke: The Health and Retirement Study. American Journal of Preventive Medicine, 35 (3), 245-248.

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