Seite empfehlen

    Du möchtest jemanden auf diese Seite hinweisen Seite empfehlen

    Logo: BZGA

    Rauchen führt zu Migräne-Attacken

    02.07.09

    Eine spanische Studie hat nachgewiesen, dass sich Rauchen negativ auf Vorgänge im Gehirn auswirkt. Demnach sind Migräneattacken oftmals auf Tabakkonsum zurückzuführen, wie eine aktuelle Veröffentlichung zeigt.

    In einer Studie mit 361 Medizinstudentinnen und -studenten untersuchte das Team um den Studienleiter Dr. Julio Pascual von der Universität Santander den Zusammenhang zwischen Zigarettenrauch und dem Auftreten von Migräneanfällen.

    16 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfüllten die Kriterien, an wiederkehrender Migräne zu erkranken, der Anteil der Raucherinnen und Raucher betrug 20 Prozent. Unter denen, die unter Migräneanfällen litten, war der Anteil rauchender Personen jedoch deutlich höher als im Durchschnitt. So waren 29 Prozent der Rauchenden anfällig für Migräne. Anders als bei vorhergehenden Studien, die zum Teil widersprüchliche Ergebnisse brachten, waren die Studentinnen und Studenten als Mediziner genauer in der Lage, eine Migräne bei sich selbst zu identifizieren und damit verlässliche Angaben zu machen, betonte Pascual. Das Risiko, einen Migräneanfall zu erleiden, ist unter Raucherinnen und Rauchern um rund ein Drittel erhöht, so der Forscher. Auch die Anzahl der gerauchten Zigaretten spielt eine Rolle: mit zunehmendem Zigarettenkonsum steigen das Risiko und die Häufigkeit der Erkrankung.

    Der grundsätzliche Auslöser für die starken Kopfschmerz-Attacken sind nach Angaben der Forscherinnen und Forscher eine erhöhte Durchlässigkeit und Reaktionsfreude von Botenstoffen im Gehirn. Als Grund für den Zusammenhang zwischen Rauchen und Migräne gelten Stoffe im Tabakrauch, die einen zusätzlichen Anreiz für die schmerzauslösenden Stoffe darstellen. Neben einer konsequenten ärztlichen Behandlung der Schmerzen ist ein Rauchverzicht die beste Strategie zur Vermeidung der Kopfschmerzen.

    Quellen:
    López-Mesonero et al.:”Smoking as a precipitating factor for migraine: a survey in medical students”. The Journal of Headache and Pain, 2009; 10 (2): 101 DOI: 10.1007/s10194-009-0098-2
    über: ScienceDaily vom 24.06.2009: www.sciencedaily.com/releases/2009/06/090624102257.htm

    <- Zurück zu: Startseite

    Noch keine Kommentare vorhanden...

    Felder mit * müssen ausgefüllt werden.


    Bitte gib jetzt noch einen Nickname ein, unter dem dein Kommentar veröffentlicht wird sowie deine E-Mail-Adresse, die nicht auf der Seite zu sehen sein wird. Um Spam zu vermeiden, musst du noch den Spamschutzcode in das Feld eingeben. Mit einem Klick auf "Kommentar abgeben" wird dein Beitrag online gestellt!





    Bitte trage den Buchstabencode in das Eingabefeld ein.

    Mit der Abgabe des Kommentars erkennst du Nutzungsbedingungen an.