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    Rauchverbot im Auto

    18.09.08

    Im Bundesstaat Victoria in Australien wird es bald verboten sein, im Auto zu rauchen, wenn Kinder oder Jugendliche anwesend sind. Die mitfahrenden Mädchen und Jungen sollen durch dieses Rauchverbot vor dem Passivrauchen geschützt werden.

    Passivrauchen, also das unfreiwillige und oft unbewusste Einatmen von Tabakrauch, ist gesundheitsgefährdend für alle Menschen, ganz besonders aber für Kinder, weil diese z.B. viel häufiger atmen als Erwachsene. Die Folgen bei den passiv rauchenden Kindern sind dann Atemwegserkrankungen wie Husten, Auswurf, pfeifende Atemgeräusche und Atemnot, Reizungen und Tränen der Augen, Mittelohrentzündungen sowie eine verminderte körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Bei Kindern, die bereits unter Asthma leiden, führt Passivrauchen zu einer Verschlechterung der Krankheit.

    Rauchen Personen im Auto und haben die Autofenster verschlossen, dann ist der schädigende Effekt durch den Qualm doppelt so hoch wie in einer verrauchten Kneipe. Das bedeutet jedoch nicht, dass mit geöffnetem Fenster keine gesundheitlichen Folgeschäden durch das Passivrauchen entstehen können. Um Kinder, Jugendliche und alle Mitfahrenden eines Fahrzeuges vor dem Einatmen von Tabakrauch zu schützen und Gesundheitsschäden zu vermeiden, ist der Verzicht auf die Zigarette die einzige Alternative.

    Quelle: The Sydney Morning Herald

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