
Unzufriedenheit mit dem eigenen Rauchverhalten
Jede zweite Raucherin und jeder zweite Raucher in Deutschland ist einer aktuellen Studie zufolge unzufrieden mit dem eigenen Rauchverhalten und will damit aufhören. Diese Ergebnisse stammen aus einer Studie, die von der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) in Auftrag gegeben wurde. In der Umfrage machten 3.370 Personen über 16 Jahren Angaben zu ihren Aufhörabsichten.
Als Grund für den geplanten Rauchstopp nennen drei Viertel aller Befragten die Gesundheit. Ein anderer oft genannter Grund ist das Geld: Zigaretten sind teuer und durch einen Rauchverzicht lässt sich einiges sparen.
Im Bundesland Hessen liegt der Anteil der Raucherinnen und Raucher, die aufhören wollen, mit 73 Prozent am höchsten. In Sachsen wollen sich dagegen nur 31 Prozent von den Zigaretten verabschieden. Vor allem jüngere Raucherinnen und Raucher haben laut Studie genug vom Tabak. Nach ABDA-Angaben rauchen 23 Prozent der Deutschen unter 30 Jahren, davon wollen 57 Prozent die Zigaretten aufgeben. Von den über 65-Jährigen rauchen fünf Prozent. 41 Prozent von ihnen wollen laut Umfrage in Zukunft ohne Tabak auskommen.
Die Art und Weise, wie die aufhörwilligen Raucherinnen und Raucher von ihrer Sucht loskommen wollen, ist dabei unterschiedlich. 71 Prozent wollen „einfach nicht mehr rauchen“, 13 Prozent wollen zum Abgewöhnen auf Hilfsmittel wie Nikotinkaugummis setzen.
Quelle: Ärzteblatt online





















