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    Zigaretten nur noch gegen Fingerabdruck?

    18.06.08

    Der Fingerabdruck wird in England zukünftig vielleicht genutzt, um das Alter der Zigarettenkäuferinnen und Zigarettenverkäufer zu prüfen. Minderjährige gehen beim Zigarettenkauf dann leer aus.

    Der Verkauf von Zigaretten und anderen Tabakwaren an Minderjährige ist in England per Gesetz verboten. Aber es ist scheinbar problematisch, dieses Verbot einzuhalten oder zu kontrollieren, denn viele Verkäuferinnen und Verkäufer werden von den minderjährigen Jugendlichen einfach belogen: Die rauchenden Mädchen und Jungs schwindeln zum Teil oder ihr Alter betrifft. Manche leihen sich einfach den Personalausweis von einer volljährigen Freundin oder einem volljährigen Freund -. Das neue Hi-Tech Identifikationssystem soll die Wahrscheinlichkeit, dass die Zigarettenverkäufer oder – verkäuferinnen hinters Licht geführt werden, verringern.

    In England wurde der Automat vergangene Woche vorgestellt und getestet. Er funktioniert folgendermaßen: Der Automat scannt den Fingerabdruck und übersetzt die Information in einen elektrischen Code. Nur registrierte und volljährige Raucher und Raucherinnen können dann ihre Zigaretten beziehen, allen anderen wird der Verkauf verweigert.

    Die britische Anti-Rauch Gruppe „Ash“ (Asche) ist allerdings skeptisch, was das neue Identifikationssystem betrifft und bezweifelt, dass damit wirklich die Anzahl der Kinder und Jugendlichen, die rauchen, reduziert werden kann. Die Direktorin von „Ash“, Deborah Arnott, meinte, dass es leider immer noch viele andere Quellen und Möglichkeiten gibt, sich als Minderjährige oder Minderjähriger Zigaretten zu besorgen.

    Quelle: Oxford Mail

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