Umfrage der Woche

Frage:
Sollte Werbung für Tabak ganz verboten werden?
Auswertung:
Stimmen: 34
76.5 %
Ja, dann greifen weniger Personen zur Zigarette. 26 Stimme(n)
20.6 %
Nein, die aktuellen Verbote reichen. 7 Stimme(n)
2.9 %
Dazu habe ich keine Meinung.red 1 Stimme(n)
Danke für deine Meinung
Kinder und Jugendliche die vermehrt Tabakwerbung ausgesetzt sind, greifen verstärkt zur Zigarette. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT) in Kiel. Werbung spreche bestimmte Rollenmuster an und konstruiere somit eine Verbindung von Tabak und der Persönlichkeit der Jugendlichen. Die Studie ergab, dass das Risiko eines regelmäßigen Zigarettenkonsums bei denjenigen höher ist, die verstärkt Werbung der Tabakindustrie ausgesetzt sind. So zeigte sich unter den Studienteilnehmerinnen und -teilnehmern ein Anstieg der Rauchquote und eine positivere Einstellung gegenüber Zigarettenkonsum, je mehr sie mit Tabakwerbung in Kontakt kamen.
Die Europäische Union (EU) hat im Jahr 2003 eine Richtlinie für ein umfassendes, EU-weites Tabakwerbe-Verbot erlassen. Seit 2007 ist dadurch auch in Deutschland Werbung für Tabak nicht nur in Hörfunk und Fernsehen, sondern auch in Zeitungen und Zeitschriften sowie im Internet verboten. Durch einen Beschluss des Bundestages wurden die Regelungen für das Internet jetzt um ein Sponsoringverbot erweitert. Kino- und Plakatwerbung sind in Deutschland jedoch bisher weiterhin erlaubt.




















