Umfrage der Woche
Frage:
Sollen Kinder besonders vor Tabakrauch geschützt werden?
Auswertung:
Stimmen: 82
82.9 %
Ja, denn sie leiden am meisten. 68 Stimme(n)
7.3 %
Nein, sie sind schon genug geschützt. 6 Stimme(n)
9.8 %
Ist mir egal. 8 Stimme(n)
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Info!
In Deutschland müssen leben rund sechs Millionen Kinder im Alter bis zu sechs Jahren in Raucher-Haushalten leben. Gerade für Kinder in diesem Alter kann das Passivrauchen fatale Folgen haben. Ihre Atemfrequenz ist noch höher als die von Erwachsenen: Das heißt, sie atmen schon einmal grundsätzlich mehr Rauch ein. Zudem ist ihr ganzer Organismus sehr empfindlich, weil Körperteile wie Lunge oder Herz und auch das gesamte Immunsystem in den ersten Lebensjahren noch nicht völlig ausgebildet sind. Deshalb leiden diese Kinder in Deutschland häufiger als Kinder, die in rauchfreien Haushalten aufwachsen, unter ganzjährigem Asthma oder Bronchitis – ausgelöst durch Passivrauchen.
Die Gefährdung fängt aber schon im Bauch der Mutter an: Kinder rauchender Mütter haben ein niedrigeres Geburtsgewicht als Kinder nichtrauchender Mütter. Müssen sie als Säugling und Kleinkind mitrauchen, ist das Risiko eines plötzlichen Kindstodes höher. Und bei Schulkindern hat eine amerikanische Untersuchung erwiesen, dass der eingeatmete Rauch auch die geistige Entwicklung schädigen kann. Beispielsweise ließen ihre Leistungen im Rechnen, Schreiben und im logischen Denken nach.
Den Spot zum Thema Passivrauchen von Kindern findet Ihr hier.




















