Rauchen ist schädlich für die Gesundheit, unmittelbar und auch später. Das weiß eigentlich jeder. Doch welche konkreten Folgen du zu befürchten hast, erfährst du hier.
… dass Zigaretten einen starken Einfluss auf die Knochendichte haben!
Bereits bei 18 bis 20 jährigen Raucherinnen und Rauchern ist eine Schwächung der Knochen durch Nikotin festzustellen. Auch Passivrauchen vermindert die Knochendichte. Vermehrte Knochenbrüche können die Folge sein.
Doch Frauen haben noch ein vierfach höheres Risiko als Männer: Aufgrund Ihres leichteren Knochenbaus können sie eher an Knochenschwund, auch Osteoporose genannt, erkranken. Nikotin beschleunigt diesen Prozess, da es das für den Knochenaufbau wichtige Kalzium dem Körper entzieht. Es gilt deshalb neben Alkohol und Koffein als großer „Kalziumräuber“.
Deshalb ist es viel klüger, dem Körper Kalzium durch die Ernährung zuzuführen anstatt dieses dem Köper zu entziehen. Kalzium befindet sich vor allem in Milchprodukten, wie Quark, Käse und Joghurt sowie in Gemüse, z.B. Brokkoli und Fenchel.
...dass 90% aller Todesfälle durch Lungenkrebs auf das Rauchen zurückzuführen sind. Alle 8 Sekunden stirbt auf der Welt ein Mensch als Folge des Rauchens. In Deutschland sind das jeden Tag mehr als 300 Menschen.
...dass Rauchen häufig fahle Haut und gelbe Zähne verursacht.
Die Haut von Rauchern ist schlechter durchblutet. Dadurch bekommt die Haut früher Falten und die Haut sieht blass und gräulich aus. Außerdem führt Rauchen nicht nur zu sichtbaren Zahnverfärbungen, sondern hat auch einen starken Einfluss auf das Zahnfleisch. Es verursacht den Verlust von Zahnfleisch und Knochensubstanz.
...dass der Körper Jugendlicher für Raucherschäden anfälliger ist als der von Erwachsenen.
...dass jugendliche Raucher häufiger leiden unter:
Rauchen ist schädlich für die Gesundheit, unmittelbar und auch später. Das weiß eigentlich jeder. Doch welche konkreten Folgen du zu befürchten hast, erfährst du hier.
Zigaretten haben einen großen Einfluss auf die Muskeln! Denn schon nach dem Rauchen von nur einer Zigarette nimmt die Muskelkraft bei Männern vorübergehend um rund 10% ab. Die Reaktionsfähigkeit verschlechtert sich ebenfalls merklich. Das hat folgenden Hintergrund: Beim Rauchen wird Kohlenmonoxid im Tabakrauch wirksam. Es verbindet sich im Körper mit den roten Blutkörperchen, die für den Sauerstofftransport zuständig sind. Durch diese Verbindung kommt es zum Sauerstoffmangel im Blut und die körperliche Leistungsfähigkeit wird somit unmittelbar gemindert.
Rauchen kann den Blutfluss in die Genitalien vermindern. Bei längerem Zigarettenkonsum können die feinen Blutgefäße, die für die Durchblutung im Penis sorgen, geschädigt werden. Bei Männern erhöht sich das Risiko von Erektionsstörungen.
Wer die Pille nimmt, sollte nicht rauchen, weil durch die Kombination von Rauchen und Pille gefährliche Herz-Kreislauf Erkrankungen entstehen können.
Das heißt aber nicht, dass du dem Rauchen zuliebe die Pille absetzen sollst. Mit dem Rauchen kann man aufhören, aber mit den Konsequenzen einer ungewollten Schwangerschaft muss man sich lange Zeit auseinandersetzen.
Und wenn du irgendwann mal Kinder haben willst, solltest du auf jeden Fall mit dem Rauchen aufhören, weil du dann nicht nur dir, sondern auch deinem Baby schadest. Übrigens: Manche Leute erzählen von Ärzten, die schwangeren Raucherinnen den Rat geben, langsam aufzuhören, um das Kind keinen Entzugserscheinungen auszusetzen. Das ist nichts als ein gefährliches Gerücht.
Wissenschaftler haben herausgefunden...
... dass Mädchen, die rauchen, ein erhöhtes Brustkrebsrisiko haben.
Bei Raucherinnen, die in den fünf Jahren nach der ersten Menstruation geraucht haben, liegt die Brustkrebsrate um 70 % höher als bei Nichtraucherinnen in dieser Altersklasse. Dies ergab eine Studie von kanadischen Medizinern, an der mehrere tausend Frauen teilgenommen haben.
Auch war das Risiko bei ihnen höher als bei Frauen, die später mit dem Rauchen angefangen hatten. Die Expertinnen und Experten gehen davon aus, dass das Brustgewebe in jungen Jahren besonders empfindlich auf die krebserregenden Stoffe reagiert, die in einer Zigarette enthalten sind. Die Ergebnisse zeigen, dass je länger man raucht, umso stärker besteht die Gefahr, später an Brustkrebs zu erkranken.
1. Säuglinge von rauchenden oder stark passiv rauchenden Müttern weisen ein
signifikant geringeres Geburtsgewicht auf.
2. Es treten häufiger Fehlgeburten und Missbildungen auf.
3. Die Säuglingssterblichkeitsrate ist erhöht.
4. Zwei Drittel aller Fälle von plötzlichem Kindstod könnten vermieden werden,
wenn die Kinder nicht dem Passivrauch ausgesetzt würden.
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