Deine Story

Jeder hat irgendwas zum Rauchen oder Nichtrauchen zu sagen: Erzähl es uns! 

Als Kommentar, als Story - ganz wie du möchtest, auch Fragen oder Anregungen sind willkommen. Hier findest du Stimmen von Jungs und Mädchen, die uns ihre persönlichen Storys über das Rauchen und Nichtrauchen erzählen: zum Nachlesen und Nachdenken.

Ich war 18 Jahre alt und ging in die 12. Klasse als ich mit dem Rauchen anfing, und heute muss ich sagen dass es mehr als nur ziemlich dumm von mir war.

Es war der ganz normale Wahnsinn der Oberstufe, die nächste Klausurwoche kam in 3 Wochen, Hausaufgaben gab es in Massen, ich hatte enorm viel Stress mit meiner Mutter, meine Lehrer haben mich als das einzige gute Beispiel in der Klasse dargestellt, meine Mitschüler waren die Hölle, kurz gesagt es war Stress pur.

Als ich einmal früher nach Hause gehen konnte, beschloss ich im Wald spazieren zu gehen und traf einen früheren Kumpel. Wir haben uns etwa 6 Jahre nicht gesehen und uns sehr lange unterhalten. Er rauchte dabei viel und bot mir eine Zigarette an, aus Höflichkeit nahm ich diese auch.

Ein ganz dummer Fehler von mir...

Einige Tage später kam derselbe Kumpel zu Besuch und ich musste überrascht feststellen dass er meine Mutter aus dem Kunstkurs kannte. Es folgten sämtliche weitere Zigaretten.

Zum Glück hatte ich damals noch einigermaßen Disziplin, aber für mein Alter war ich noch ziemlich grün hinter den Ohren.

In der 13. Klasse wurde mein Tabakkonsum mehr, genauso wie der ganze Stress mit Schule, Familie, Zukunft, und den anderen Sorgen im frühen Erwachsenenalter.

9 Monate später fing ich an zu studieren und rauchte noch mehr, sehr zu Lasten meiner ohnehin schon schlechteren gesundheitlichen Kondition. Aus dem Studium wurde nichts, weil ich schon nach einem Semester aufhören musste, auch die privaten Bedingungen waren damals alles andere als förderlich, neben dem Studium habe ich auch bis sehr spät in die Nacht gearbeitet, nur um mein Studium, mein Busticket, meine Miete, und meine Lebenshaltungskosten zu finanzieren. Auch hier griff ich leider zu oft zur Zigarette.

Ich war körperlich und nervlich am Ende.

Mehrere Burnouts später hatte ich insgesamt 4 Klinikaufenthalte zusammen, der letzte war Anfang 2018 und ich habe ihn nicht geschafft, ab da brachen konsumtechnisch alle Dämme und ich rauchte damals fast eine Schachtel pro Tag. Das ganze zog einen langen Rattenschwanz nach sich: ich gab 150 € nur für Zigaretten aus und wurde noch unglücklicher, es gab immer wieder neuen Ärger, aber als ich eine Nikotinvergiftung hatte, versuchte ich meinen Tabakkonsum zu reduzieren, es war sehr hart aber ich bin einigermaßen auf einem besseren Weg. Jetzt bin ich 26 und konnte meinen Zigarettenkonsum fast dritteln, aber ich schäme mich dafür dass ich so dumm war und es bis zum Tabakmissbrauch trieb.

Mimi, 26 J.

Hi, ich habe mit 14 Jahren angefangen zu rauchen.

Es war toll, man fühlte sich cool. Überall ist man herumgelaufen und fand sich selbst als Gott, weil man diese wunderbare Zigarette im Mund hatte. Mit der Zeit, wurde es eben in den Alltag integriert. Jeden Tag, zu jeder Gelegenheit, eben dann wenn man wieder wollte. Irgendwann merkte man nicht mal mehr, wieviel man überhaupt rauchte. Mein Geld wurde nicht weniger, meine Mutter kaufte mir eben die Zigaretten, oder mal meine Oma. Es war nie so, dass ich wenig hatte.

Auch während meiner Ausbildung, dann während meiner Arbeit, Geld war immer da. Mein Sohn fragte mich eines Tages: Papa warum rauchst du? Willst du krank werden? Oma hat erzählt, wer raucht wird krank und stirbt früher! Ich habe gesagt ich mag es eben und krank werde ich nicht.

Klar, ich bin jetzt nicht krank geworden, aber drei Nachbarn von mir schon. Sie sind nicht mal 60 geworden und alle hatten keine Geldsorgen. Ich bin jetzt Nichtraucher. Meine Enkel, werde ich irgendwann aufwachsen sehen. Das und vieles mehr ist mein Ziel.

Wenn du sagst du rauchst, weil es dir schmeckt, hast du wohl einen üblen Geschmackssinn. Leck mal einen Aschenbecher aus, denn dieser Inhalt befindet sich ebenso in deinen Lungen. Er setzt sich dort ab und frisst sich ins Gewebe. Folge, du stirbst, langsam und irgendwann qualvoll.

Die Versuchung ist immer stärker, als der Wille, aber der Wille gehört Dir!

Daniel,

Und Was sagst Du?

Erzähl allen von deinen Erfahrungen oder vielleicht hast du einen guten Tipp zum Thema Rauchstopp den du unbedingt teilen musst? Hier kannst du mitreden. Wir bitten um dein Verständnis, dass alle Beiträge vor einer Veröffentlichung durch uns kurz geprüft werden. Grundsätzlich gelten die gleichen Spielregeln wie beim Forum.