Deine Story

Jeder hat irgendwas zum Rauchen oder Nichtrauchen zu sagen: Erzähl es uns! 

Als Kommentar, als Story - ganz wie du möchtest, auch Fragen oder Anregungen sind willkommen. Hier findest du Stimmen von Jungs und Mädchen, die uns ihre persönlichen Storys über das Rauchen und Nichtrauchen erzählen: zum Nachlesen und Nachdenken.

Hallo, mein Name ist Melly. Ich bin 16 und seit einem halben jahr richtiger raucher. doch meine erste zigarette habe ich mit 14 an halloween geraucht. damals war es so was wie ein highlight. dann kamen mit dem alter auch die partys dazu. am wochenende wurde gefeirt, getrunken und geraucht. dann dieses jahr silvester griff ich wieder zu der zigarette und dachte mir, hey was soll's? So komme ich ins gespräch mit neuen leuten, lerne was dazu und es macht mich auch noch ruhig. ab da an, wurde es imnmer mehr. ich hatte eine alte freundin durchs rauchen wieder gewonnen. zuerst trafen wir uns, gingen in die stadt und steckten uns da eine an und hier. es wurde immer mehr und ich bemerkte es nicht mal. mir war es egal, wie die leute in der schule hinter mir herguckten, weil ich nach rauch roch. jede pause sind wir raus gegangen, standen in einem kreis und fragten uns gegenseitig nach feuer. wir wurden immer mehr, die eine freundin kam dazu, zog mal und war dann auch immer dabei. die nächste auch und jetzt rauchen sie sogar mehr als ich. es war mal so schlimm, dass ich meiner mutter sagte, ich gehe joggen, habe mir sportklamotten angezogen und die kippen plus feuer im hosenbund versteckt. dann setzte ich mich an einen ort und rauchte, erst eine dann noch eine und dann wieder. damals war es normal für mich, ich machte mir keine sorgen, was sollte denn schon passieren? die wahrscheinlichkeit, dass ich krebs bekomme, ist doch so unwahrscheinlich, da machen es die paar kippen auch nichts mehr.

 

ich lernete einen jungen kennen, er mochte mich und ich ihn auch. doch als er mich besser kennen lernte, sagte er mir, jemanden wie mich will er nicht mehr. ein mädchen, dass andauernd nach rauch riecht und jedes wochenende besoffen ist, geht gar nicht für ihn und er wüsste nicht, wie er damit umgehen soll. so verlor ich dann den tollsten jungen überhaupt. also dachte ich mir, schlimmer kann es nicht mehr kommen und jetzt rauche ich ja wohl erst recht!

 

Vor der schule, in der schule, nach der schule, den ganzen tag. ich sah nicht, wie ich angesehen wurde, wie sich leute von mir wegsetzten, weil ich gestunken habe. der einzige gedanke den ich dann hatte war, dann rauche ich mir eben gleich noch eine.

 

ich bin jetzt in der elften klasse und es mag sein, dass es heut zu tage normal ist, wenn die jugnedlichen abstürtzten, doch als mein onkel dann mit 25 krebs bekam, wurde es mir endlich klar. es war zwar kein lungenkrebs, doch krebs bleibt krebs und er ist noch so jung. es war so als ist endlich der schalter umgefallen. Das könnte mir auch passieren und was tue ich meinen eltern damir bloß an?! ich wollte aufhören, für den Jungen, für meinen onkel, für meine mitmenschen und vorallem für mich.

ich hielt es eins zwei monate aus, aber ich komme nicht weiter. die eigenen freunde sagen, ich bin ja so stolz auf dich und ich unterstütze dich dabei vollkommen und wie ich das den schaffen würde, währenddessen sie sich selbst gerade eine anzünden.

 

jetzt weiß ich nicht weiter, ich äenderte mich, doch mein image werde ich nie verlieren. so stark bin ich nicht, es alleine durchzuziehen und meine schwäche jetzt zuzugeben. denn jetzt rauche ich ab und zu heimlich, es ist weniger, doch es sind zigaretten. das schlimmste dabei ist jetzt auch noch, ich bin nicht nur raucher, sondern auch noch eine lügnerin.

Mag sein, dass dieser text für den ein oder anderen übertrieben klingt, doch genau so ist es und es fühlt sich schrecklich an. Schon klar, es machen doch so viele Jugendliche das, meine freunde machen es, aber irgendwann wird einem einfach klar, dass es nicht cool ist, ganz besonders nicht mit 15/16 jahren so krass abhängig zu sein!

 

rauchen ist out, ungesund und macht nur probleme. mein rat also, niemals damit anfangen, denn vielleicht kommt man nicht mehr davon los, wie ich...

danke fürs lesen und ich hoffe ich habe auch einigen geholfen, motiviert oder vielleicht sogar verschreckt. dann war es das wert, meine story zu veröffentlichen

Melly, 20 J.

Hallo,

mein Name ist Luis.

Ich habe schonmal an einer E-Zigarette gezogen und finde, dass es geschmeckt hat. Aber ich weiß, dass es schädlich ist und deswegen habe ich nie wieder an einer E-Zigarette gezogen und hoffe, dass Menschen die Rauchen und aufhören wollen es schaffen.

Luis, 22 J.

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