Deine Story

Jeder hat irgendwas zum Rauchen oder Nichtrauchen zu sagen: Erzähl es uns! 

Als Kommentar, als Story - ganz wie du möchtest, auch Fragen oder Anregungen sind willkommen. Hier findest du Stimmen von Jungs und Mädchen, die uns ihre persönlichen Storys über das Rauchen und Nichtrauchen erzählen: zum Nachlesen und Nachdenken.

 

Hallo,

ich war bis vor 5 Monaten starker Raucher (30-40 Stück/Tag/42 Jahre alt und Raucher seit dem 16 Lebensjahr). Es ging mir schon lange nicht so gut mit dem Hals Lunge etc. Aber ich redetete mir immer ein es hat mit dem Rauchen nichts zu tun. Logisch, oder?????

Ich will euch nun nicht schildern, was in meinem Hals oder Lunge abging. Husten hat nichts mit der Zigi zu tun, wenig Luft hat nichts mit der Zigi zu tun etc. nur Ausreden an mich selbst.

Jedenfalls musste es soweit kommen, dass ich immer wieder leichte Luftnot hatte.

Dann kam der Tag, an dem ich nach Hause fuhr vom Geschäft. Mir bzw. meinem Hals ging es an dem Tag sowieso nicht so gut. Aber ich musste diese Zigi trotzdem rauchen.

Plötzlich wurde es mir beim Rauchen in der Lunge ganz eng. Gedanke: das geht schon wieder weg......nein es ging nicht weg. In meiner Lunge kamm es mir so vor, als ob mir diese abgeschnürrt wurde. Ich denke mir: clever Bernd, bleib ruhig, wird schon besser, Panik bringt nichts. Oh, da vorne ist doch eine Rehaklinik. Mir bleibt die Luft immer mehr weg, mir wird schwindelig, ich glaube, jetzt ist es soweit.... ich STERBE. Ja, da ist der Haupteingang. Ich halte an und schleife mich mit letzter Kraft zum Eingang.

Pförtnerin...ich bitte helfen sie mir ich bekomme keine Luft mehr......mir wird immer schwindliger, da ist ein Stuhl. Dann überlege ich, was mit meiner Freundin ist, wenn hier mein Ende ist und was ich noch alles mit ihr meinen Eltern, Bekannten und Freunden machen wollte....dann bin ich weg und werde in einem Krankenwagen wieder wach. Hallo, was ist los frag ich und bemerke die Kabel und die Maske auf meinem Gesicht.

Ich kann nur ganz schwer ATMEN und mir ist so schwindelig.

Ich war dann insgesamt 2 Tage Intensivstation und insgesamt 10 Tage im Krankenhaus.

Diese meine Geschichte wünsche ich keinem. Ich hätte viel früher auf meinen Körper hören sollen und nicht bis zum letzten Moment warten. Die Zeichen waren für jeden normalen Menschen eindeutig, nur nicht für mich, den dummen Raucher, und das meine ich nicht spassig.

Ich hatte noch mal Glück, vielen Dank lieber Gott.

Nun rauche ich schon viele Monate nicht mehr und es geht mir wieder viel BESSER. Aber musste es erst soweit kommen? Ich will hier keinem ins Gewissen reden, aber für mich habe ich den Schluss gefunden, dass ich ein Idiot war.

Auch will ich hier keinem etwas vormachen. Dass es einfach wäre, mit dem Rauchen aufzuhören, da es bis jetz noch ein täglicher Kampf für mich ist. Aber eines weiß ich nun ganz genau: Es lohnt sich, und ich bin stolz auf jeden Tag, an dem ich nicht rauche. Und ehrlich, es wird jeden Tag auch einfacher, da ich mit jedem Tag auch ein bischen stolzer auf mich sein kann.

Danke für's lesen--->> vielleicht habe ich einem hier ein Stück geholfen. Dann hat sich das Schreiben gelohnt.

Bernd, 51 J.

Hallo, ich heiße Erik bin 15 und rauche seit 5 jahren ca 10 zigaretten am Tag. Da ich gemerkt habe, dass ich nicht mehr rauche weil ich rauchen will sondern weil ich "muss" habe ich den entschluss gemacht, nächstes Jahr (1.1.2007) endgültig aufzuhören, meinen Körper zu zerstören.

Ich habe auch schon versucht von einer Minute auf die andere aufzuhören,aber das ist mir bis jetzt immer misslungen. Also will ich nun nächstes Jahr einen neuen Weg einschlagen und hoffe das mir dies auch gelingt!

Erik, 23 J.

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