Deine Story

Jeder hat irgendwas zum Rauchen oder Nichtrauchen zu sagen: Erzähl es uns! 

Als Kommentar, als Story - ganz wie du möchtest, auch Fragen oder Anregungen sind willkommen. Hier findest du Stimmen von Jungs und Mädchen, die uns ihre persönlichen Storys über das Rauchen und Nichtrauchen erzählen: zum Nachlesen und Nachdenken.

Ich selbst bin Nichtraucher, aber viele in meinem Umfeld rauchen. Meine Eltern, mein Bruder, Mein Verlobter und Freunde.

Meine Oma hat ihr Leben lang geraucht und hat mit 64 Jahren von einem Tag auf den nächsten aufgehört. Ich war damals super stolz auf sie. Ein paar Jahre später ist sie an Bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben. Der Arzt meiner Mutter sagt auch schon lange, dass sie aufhören muss. Sie hustet mittlerweile sehr unschön. Sie hört aber trotzdem nicht auf.

Mein Verlobter hat von mir eine Rauchfrei-Spritze geschenkt bekommen. Die hilft ihm wirklich sehr gut. Er hat seit drei Wochen nicht geraucht und keinerlei körperliche Beschwerden, aber leider macht ihm sein Kopf einen Strich durch die Rechnung. Ein Teil von ihm möchte den einfachen Weg gehen und sucht ständig nach Ausreden, warum er wieder anfangen sollte.

 

Ich habe fürchterliche Angst, dass er wieder anfängt. Meiner Omi ging es furchtbar schlecht und es war ein regelrechtes Dahinvegetieren am Ende. Ich habe auch Angst, dass meiner Mutter das Gleiche passiert. Sie ist aber alt genug und ich kann nicht genug auf sie einwirken, um was zu ändern. Aber bei meinem Verlobten versuche ich alles, möchte aber nicht, dass er denkt ich will ihn verbiegen. Natürlich ist das Alles kein Muss. Aber ich habe so furchtbare Angst und ich glaube nicht, dass ich ihn nochmal dazu bringen kann, es zu versuchen, wenn er jetzt aufgibt.

 

An alle, die rauchen und sich was vormachen, dass das Ganze ja nur sie betrifft: Schminkt euch das ab! Jeder hat Personen, denen er oder sie wichtig ist. Diese Personen sind die, die am Ende an eurem Bett sitzen und sich um euch kümmern müssen. Sie müssen anschließend mit dem Bild einer einst starken Person leben, die in ihren letzten Tagen nur noch ein Schatten ist. Der Krebs ist keine schöne Krankheit, er zerstört alles. Und Rauchen begünstigt das Ganze! Also bitte, denkt auch an eure Angehörigen!

Mareike,

Hey,

ich kann allen, die das hier lesen nur zutiefst wünschen, dass sie den Weg in ein rauchfreies Leben schaffen bzw. wenn sie Nichtraucher sind, dies auch bleiben.

 

Ich habe mit 13 Jahren angefangen mit dem Rauchen, da ich immer ältere Freunde hatte. Dazu kam viel Stress und noch viele andere Umstände.

 

Ich wusste von Anfang an, dass Rauchen ungesund und schädlich ist, aber jung und naiv wie man halt ist, hab ich trotzdem angefangen.

Jetzt hab ich die Konsequenzen für fünf Jahre Kettenrauchen zu tragen. Ich habe Asthma bekommen und meine Lunge ist so kaputt, dass ich bei jeder Erkältung unter so starker Atemnot leide, dass ich entweder starke Medikamente (u.A. Kortison) nehmen muss, oder in die Notaufnahme komme.

 

Ich hoffe für jeden, dass er oder sie es nicht so weit kommen lässt.

Mit jungen 18 Jahren kurz vor der dauerhaften Zwangsbeatmung zu stehen, ist kein Spaß mehr.

 

Viel Glück an alle, die den rauchfreien Weg versuchen zu gehen!

Julie, 19 J.

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