Fühlst du dich durch die Vermarktung von E-Zigaretten und E-Shishas angesprochen?


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Fühlst du dich durch die Vermarktung von E-Zigaretten und E-Shishas angesprochen?

Alleine die Tatsache, dass wahrscheinlich jedem von uns schonmal irgendwo Werbung für E-Zigaretten begegnet ist, hat einen Grund: Jährlich gibt die Tabakindustrie über 200 Millionen Euro alleine für Zigarettenwerbung aus. Auf Plakatwänden sind zum Beispiel coole, gutaussehende Typen zu sehen, die gemeinsam rauchen. Bei Werbung für E-Zigaretten wird häufiger nur das Produkt gezeigt – offenbar soll hier das Design überzeugen.

Neben dem Design sind auch die (süßen) Geschmacksrichtungen der Produkte verlockend. Schokolade, Kuchen, Pudding: Bestimmt läuft den meisten von euch gerade das Wasser im Mund zusammen. Studien zufolge macht das die E-Produkte gerade bei jungen Menschen beliebt. Mal abgesehen davon, dass diese Inhaltsstoffe selbst schädlich sein können (zum Beispiel für das Herz), es ändert nichts daran, dass E-Zigaretten und E-Shishas alles andere als harmlos sind. Die Geschmacksrichtungen sorgen zum Beispiel dafür, dass sich der Rauch leichter und tiefer einatmen lässt. So gelangen mehr Schadstoffe in die Lunge. Beispielsweise das süchtigmachende Nikotin - und dadurch steigt das Risiko für Krebs und Folgeschäden  – schickes Design, teures Marketing und fancy Geschmacksrichtungen hin oder her.

 

Quellen:

Orth, B. & Merkel, C. (2018). Rauchen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland. Ergebnisse des Alkoholsurveys 2016 und Trends. BZgA-Forschungsbericht. Köln: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. doi: 10.17623/BZGA:225-ALKSY16-RAU-DE-1.0.

Mrasek, V. (2019). E-Zigaretten locken Jugendliche in die Nikotinsucht. Deutschlandfunk.

Soneji, S.-S., Knutzen, K.-E. & Villanti, A. C. (2019). Use of Flavored E-Cigarettes Among Adolescents, Young Adults, and Older Adults: Findings From the Population Assessment for Tobacco and Health Study. Public Health Reports, 134(3), 282–292. doi.org

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Bundesministerium für Gesundheit. (2018). Drogen- und Suchtbericht 2018. Berlin.

Pötschke-Langer, M., Kahnert, S., Schaller, K., Viarisio V., Heidt, C., Schunk, S., Mons, U. & Fode, K.  (2015). Tabakatlas Deutschland, Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg, 2.Auflage, Heidelberg.