Josephine Schmidt, GZSZ-Star

Josephine Schmidt, GZSZ-Star

"Ich habe mir zum Prinzip gemacht, mehr auf die Menschen in meinem Umfeld zu achten."

Ich habe mir zum Prinzip gemacht, mehr auf die Menschen in meinem Umfeld zu achten. Das Rauchen kann ich ihnen nicht verbieten, denn viele sind einfach nikotinabhängig. Ich kann aber ihren Willen stärken, mit dem Rauchen aufzuhören. Und es gibt Dinge, die ich nicht unterstütze: In meinem Auto und in meiner Wohnung ist absolutes Rauchverbot. Und ich tue keinem meiner Freunde den Gefallen, mal schnell von der Tankstelle eine Schachtel Zigaretten mitzubringen. Sollen sie doch selber loslaufen, was Zeit kostet, und ihr Geld zum Fenster rauswerfen. Ich zeige ihnen damit, dass neben der Gesundheitsschädigung auch noch ein immenser Aufwand betrieben werden muss, zum Beispiel jedes Mal zum Rauchen aus meiner Wohnung auf die Straße laufen zu müssen.

Interview mit den beiden GZSZ-Stars Natalie Alison ("Studentin Isabel Eggert") und Josephine Schmidt ("Schülerin Paula Rapf") am Set der Erfolgsserie. Beide sind bekennende Nichtraucherinnen.

Frage: Was ist für euch beide der besondere Reiz, bei einer Fortsetzungsserie wie GZSZ mitzuspielen?

Natalie Alison: Zum einen ist es schön, dass man so viel spielen kann. Sonst hat man als Schauspielerin mal 10 Drehtage, mal 3 und mal gar keinen, aber bei GZSZ stehe ich fast jeden Tag vor der Kamera. Zum anderen ist es toll, eine Rolle so lange und ausführlich entwickeln zu können. Ständig passieren neue Sachen. Zur Zeit bin ich beispielsweise schwanger, aber nur im Film!

Josephine Schmidt: Man bekommt immer wieder die Möglichkeit, seine Rolle neu zu entdecken und etwas besser zu machen. Hinzu kommt, dass das ganze Team wie eine große Familie ist, zu der man jede Woche zurückkehrt. Das ist ganz anders als beim Film, wo sich das Team nach dem Produktionsende trennt und jeder einfach seiner Wege geht.

Frage: Warum engagiert ihr euch so stark für das Nichtrauchen?

Natalie Alison: Weil ich selber Nichtraucherin bin. Ich finde, Raucher schaden nicht nur sich selbst, sie sind auch rücksichtslos ihrer Umwelt gegenüber.

Josephine Schmidt: Weil Rauchen so unnötig und schädlich ist. Viele Menschen sehen die Gefahren des Rauchens erst, wenn es zu spät ist, zum Beispiel wenn sie selbst oder Menschen, die sie lieben, erkranken.

Frage: Habt ihr selbst mal geraucht? Wie waren eure Erfahrungen?

Natalie Alison: Nein, niemals!

Josephine Schmidt: Ich auch noch nie! Mir wurde zwar seit der Schulzeit oft mal eine Zigarette angeboten, aber ich bin niemals der Versuchung erlegen. Für mich ist es unverständlich, dass viele dem Gruppenzwang folgen. Ich hatte in meinem Umfeld nicht weniger Anschluss als andere, obwohl ich einer der wenigen Nichtraucher war.

Frage: Warum sprecht ihr euch eindeutig gegen das Rauchen aus?

Natalie Alison: Weil es einfach keinen einzigen Grund gibt, mit dem Rauchen anzufangen. Rauchen ist so schlecht für den Körper, warum sollte man das tun? Rauchen ist eine Sucht!

Josephine Schmidt: Erstens, weil es eine unsinnige und überflüssige Gefährdung der Gesundheit ist. Und zweitens, weil ich an vielen Menschen in meinem Umfeld sehe, dass sie gerne aufhören würden. Die geben Unmengen von Geld für Zigaretten aus, obwohl ihnen das Zeug nicht mal schmeckt, aber die Abhängigkeit vom Nikotin ist einfach stärker.

Frage: Was ratet ihr Jugendlichen im Hinblick auf das Rauchen?

Natalie Alison: Mein wichtigster Rat ist, dass es einfach uncool ist, nur aus Gruppenzwang mit dem Rauchen anzufangen. Ihr werdet nicht mehr Freunde haben, nur weil ihr raucht.

Josephine Schmidt: Seht euch das Elend dieser Welt an! Es gibt genug davon! Man muss nicht noch mehr Schadstoffe in den Umlauf bringen. Und wie schädlich Zigaretten sind, seht ihr daran, dass Raucher vergleichsweise viel früher sterben als Nichtraucher und sogar das Passivrauchen tödliche Folgen haben kann! Gebt euer Geld also lieber für sinnvolle, schöne Dinge aus!

Vielen Dank für das interessante Interview. Wir wünschen euch viel Spaß und Erfolg bei den weiteren Dreharbeiten von GZSZ.

     
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