Wahr!

Rauchen macht psychisch & körperlich abhängig?

Wie ist das beim Rauchen mit der Abhängigkeit? Kennst du die Antwort?

Wer raucht, macht sich doppelt abhängig. Die Giftstoffe im Zigarettenrauch benebeln nicht nur den Verstand (Psyche), sondern wirken sich auch körperlich aus und beeinflussen die Lebensvorgänge im Organismus. Verursacht wird die körperliche und psychische Abhängigkeit beim Rauchen durch das Nikotin. 

Einmal im Körper aufgenommen wird im Gehirn das Hormon Dopamin ausgeschüttet, das dem Körper Glück und Lust signalisiert. Mit jeder weiteren Zigarette denkt der Rauchende mehr, dass das Rauchen ihn glücklich macht. Das körperliche Verlangen nimmt dabei schnell zu und immer mehr Nikotin wird benötigt, damit keine Entzugssymptome entstehen.

Deshalb wirst du als Raucherin oder Raucher unruhig und kannst dich nur noch schlecht konzentrieren, wenn dein Nikotinspiegel unter ein bestimmtes Niveau sinkt.

Wer in bestimmten Situationen und Anlässe nur schwer auf Zigaretten verzichten kann, wird mit der psychischen Abhängigkeit konfrontiert: Das angenehme körperliche Gefühl, das beim Tabakkonsum oft ausgelöst wird, wird emotional eng mit bestimmten Momenten verbunden. Häufige Wiederholungen von z.B. Pausen oder Gesprächen geben der Zigarette unbewusst unterschiedliche soziale und psychologische Funktionen. Dadurch entstehen für viele Raucher und Raucherinnen Assoziationen mit dem Rauchen wie Gemütlichkeit, Genuss, Belohnung oder eine Auszeit. Diese kurzfristigen, positiven Auswirkungen des Rauchens treten für viele Rauchende in den Vordergrund, während die negativen Langzeitfolgen ausgeblendet werden.

Während die körperliche Abhängigkeit schon wenige Wochen nach dem Rauchstopp kaum noch spürbar ist, lässt sich die psychische Abhängigkeit nicht auf einen konkreten Zeitraum begrenzen. Die psychologische Abhängigkeit fordert damit viele Rauchende zu sehr viel mehr Anstrengungen beim Aufhören als die körperliche.

  • 19.03.2018 | martin: Der Beitrag des Nikotins zur Abhängigkeit von Tabak ist überschätzt. die Substitution von Nikotin Hilft kaum beim Tabakentzug. Es muss dringend erforscht werden, welche Bestandteile des Tabakrauchs noch suchtbildend wirken!

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