Tabakwerbung

Tabakwerbung beeinflusst das Rauchverhalten - deshalb unterliegt sie in Europa eindeutigen Regeln. Studien belegen, dass Zigarettenwerbung insbesondere bei Jugendlichen das Risiko erhöht, mit dem Rauchen zu beginnen. Werbung für Tabakprodukte unterliegt in Deutschland deshalb genauen Regeln.

Bereits seit 1975 ist Werbung für Tabakprodukte im Radio und im Fernsehen verboten

Im Januar 2007 wurde die deutsche Gesetzgebung an eine Tabakwerberichtlinie der Europäischen Union angepasst. Diese Richtlinie sieht eine einheitliche Regelung von Tabakwerbung für alle EU-Mitgliedsländer vor. So ist seit Anfang 2007 Werbung für Tabakprodukte auch in Zeitungen, Zeitschriften, Magazinen und im Internet verboten. Ausgenommen sind Veröffentlichungen, die für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Tabakindustrie gedacht sowie Printmedien, die nicht für den EU-Markt bestimmt sind.

Schärfere Regeln ab dem Jahr 2021

Ab dem Jahr 2021 gilt bei uns ein Verbot von Tabakwerbung in Kinos, wenn der jeweilige Film für Kinder und/ oder Jugendliche freigegeben ist. Außerdem dürfen außerhalb von Fachgeschäften keine Gratisproben mehr verteilt werden. Ab 2022 wird Tabakwerbung auf Außenwerbeflächen (z.B. Plakatwänden und Bushaltestellen) verboten sein. Ab 2023 gilt das auch für Werbung für Tabakerhitzer, ab 2024 darf auf Außenwerbeflächen nicht mehr für E-Zigaretten geworben werden.

 

Quellen: