Dagi Bee raucht nicht!

Dagi Bee raucht nicht!

"Ein Thema, das ich noch nie auf YouTube angesprochen habe", kündigt Dagi Bee zu Beginn eines Videos an, das – Stand heute – schon knapp 2 Millionen Mal angeklickt wurde. Was mag das sein? Wenig später kommt die Auflösung: Die bekannte Video-Bloggerin hat mit 14 Jahren angefangen zu rauchen – inzwischen ist sie aber längst rauchfrei.

Das erste Mal mit Zigarette – und wie es dann weiterging

Warum sie dennoch in einem extra Video über ihre Zeit als Raucherin spricht? Weil sie eine Vorbildfunktion hat, die sie nutzen möchte, sagt sie selber in dem Video. Ihre Empfehlung an ihre Follower: Fangt nicht mit dem Rauchen an!

Dagi Bee spricht darüber, wie sie das erste Mal mit Zigaretten in Berührung gekommen ist und wie sie später – nachdem sie in der ersten Zeit nur bei anderen mitgeraucht hatte – angefangen hat, selber Zigaretten zu kaufen. Sie hat dann zum Beispiel auch geraucht, wenn sie alleine auf den Bus gewartet hat. Außerdem berichtet Dagi in dem Video darüber, wie sie mit dem Rauchen aufgehört hat und wie froh sie über diesen Schritt ist.

Viele Vorbilder hören auf zu rauchen

Mit dem Rauchen aufhören, weil man ein Vorbild ist: Das kommt nicht nur bei Promis vor. Auch viele Eltern oder Jugendliche, die jüngere Geschwister haben, hören deshalb mit dem Rauchen auf. In einer Umfrage gaben 83 Prozent der Frauen und 73 Prozent der Männer als Grund für einen Rauchstopp an, ein „Vorbild für Kinder“ sein zu wollen.

Vorbilder sind wichtig

Viele Menschen orientieren sich an Vorbildern. Warum arbeiten Unternehmen sonst mit Promis zusammen und zahlen viel Geld dafür, dass sie Werbung für ihre Produkte machen? Vorbilder gibt es aber zum Beispiel auch in der Schule oder im Sportverein – andere Jugendliche, die irgendwie cool oder angesagt sind. Oft sind das etwas ältere Jugendliche, nach denen sich viele richten. Es ist ja auch grundsätzlich nichts dagegen einzuwenden, dass man sich bei anderen Menschen etwas abguckt. So lernt man schließlich Neues dazu – auch vieles, was gut für einen ist, zum Beispiel der Rauchstopp. Andere eifern sportlichen Vorbildern nach und bekommen darüber Motivation, sich noch mehr anzustrengen.

Das hilft gegen "schlechten Einfluss"

Natürlich gibt es nicht nur gute Vorbilder. Gegen schlechten Einfluss gibt es jedoch ein einfaches Mittel: Bevor man von anderen etwas übernimmt, überlegen: Ist das jetzt eigentlich gut oder schlecht für mich? Beim Thema Rauchen fällt die Antwort natürlich eindeutig aus. Wie schlecht das Rauchen für euch und eure Gesundheit ist, erfahrt ihr zum Beispiel unter Dein Körper raucht mit. Und hier geht es zu unserer Umfrage, diesmal passend dem Thema Vorbilder.

Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum, Stabsstelle Krebsprävention (2013) Eigene Berechnungen mit Daten des ITC International Tobacco Control Policy Evaluation Projects, Welle 3 (2011)

Video von Dagi Bee: https://www.youtube.com/watch?v=X712WHUsH_4


     
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