Drei Tipps gegen Stress

Drei Tipps gegen Stress

Ein voller Stundenplan, vielleicht sogar eine Prüfung zwischendurch, später dann im Haushalt helfen und vielleicht auch noch die kleine Schwester bei den Hausaufgaben unterstützen: So ein "ganz normaler Tag" im Leben eines Jugendlichen kann ganz schön stressig sein. Klar, dass man da zwischendurch Pausen braucht, um abschalten zu können: Musik hören, mit Freunden telefonieren, ein Computerspiel machen oder joggen gehen – die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, auch beim Thema "Pause machen".

Rauchen gegen den Stress? Keine gute Idee

Raucher greifen bei Stress vermehrt zur Zigarette. Sie verbinden das Rauchen meist mit einer kurzen Pause und der Glimmstängel beruhigt sie – erst einmal. Denn nach einer Zeit braucht der Körper die nächste Nikotinzufuhr. Also ist so eine Zigarette eigentlich gar kein gutes „Anti-Stressmittel“. Aber hat sich jemand erst einmal daran gewöhnt, Ärger „weg zu rauchen“, fällt es ihm (oder ihr) schwer, damit aufzuhören. Leichter geht das, wenn man weiß, wie man Stress in den Griff kriegen kann – ganz ohne Zigarette!

Unsere drei Tipps gegen Stress:

Tipp 1: Bewegung

Wer sich viel bewegt, baut dabei automatisch die Stresshormone ab, die durch das Blut rauschen. Körperliche Aktivitäten sind außerdem ein guter Ausgleich für das viele Sitzen den ganzen Tag über.

Wer jetzt denkt „Wenn ich auch noch zusätzlich Sport mache, habe ich ja noch einen Termin mehr auf meiner Liste und dann wird es erst recht stressig“, kann ganz beruhigt sein. Denn zum einen ist es nicht sinnvoll, sich eine Sportart auszusuchen, auf die man gar keine Lust hat. Und zum anderen braucht man nicht unbedingt einen extra Termin, um sich mehr zu bewegen.

Wählt eine Bewegungsart, für die ihr euch nicht extra aufraffen müsst, zum Beispiel weil sie einfach Spaß macht:
•    mit Freunden mal wieder Fußball spielen
•    mit dem Hund der Nachbarin Gassi gehen
•    Klettern oder Bouldern

Es gibt auch Möglichkeiten, das tägliche Bewegungspensum „ganz nebenbei“ zu erhöhen:
•    statt den Aufzug, die Treppe nehmen
•    zwei Haltestellen früher aussteigen und den Rest der Strecke zu Fuß gehen
•    mit dem Fahrrad, anstatt mit dem Bus zur Schule fahren

Tipp 2: Freunde – die besten Stressdämpfer überhaupt

Lange Zeit seiner Stammesgeschichte war der Mensch in Horden unterwegs. Heutzutage verbringen wir dagegen viel Zeit alleine. Denken wir nur an die vielen Stunden, in denen wir auf kleine oder große Bildschirme starren. Mit Freunden zusammen sein, ist da der perfekte Ausgleich. Ein weiterer Vorteil dabei: Man kann sich auch mal über Schwierigkeiten im Leben austauschen, danach fühlt sich die Welt meist gleich entspannter an. Außerdem kriegt man so mit, dass andere Leute auch Stress haben und wie sie damit klar kommen.

Tipp 3: Regelmäßig runter schalten

Wir haben es am Anfang des Textes beschrieben: Der Tag eines Jugendlichen ähnelt manchmal dem eines Managers. Richtige Pausen sind da oft gar nicht vorgesehen, oder fallen viel zu kurz aus – zum Beispiel, wenn es direkt nach der Schule in den Musikunterricht geht. Verständlich, wenn einem da mal die Puste – oder die Lust – ausgeht.
Damit das nicht passiert, sollte man regelmäßig „echte“ Pausen einlegen – Zeiten also, in denen man tun kann, was man will. So machen es übrigens auch Hochleistungssportler: Sie wissen, wie wichtig regelmäßige Entspannungspausen sind, um gute Leistungen zu bringen.

Beim Runterschalten können kurze Entspannungsübungen helfen. Dabei werden zum Beispiel nacheinander verschiedene Muskelgruppen erst angespannt und dann wieder entspannt. Oder man macht eine Reise durch den Körper, bei der man sich auf einzelne Regionen des Körpers konzentriert. Eine besonders einfache Entspannungsübung setzt beim Atmen an: Ihr zählt bis drei und atmet dabei tief ein – und dann langsam aus, dabei zählt ihr bis fünf. Das macht ihr fünf bis zehn Mal hintereinander.

Solche Übungen können übrigens auch bei Prüfungsangst oder verspannten Muskeln helfen. Viele gute Beispiele und Anleitungen gibt es im Internet – einfach mal ausprobieren.

Fazit: Wer seinen Stress möglichst gut in den Griff bekommt, hat weniger Gründe zu rauchen.
Und wer mit dem Rauchen Schluss machen will, wird hier fündig.


     
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