Mit guten Vorsätzen ins neue Jahr?

Mit guten Vorsätzen ins neue Jahr?

Silvester in Spanien: Kurz vor Mitternacht schalten viele Menschen den Fernseher ein, um den Glockenschlägen der Turmuhr an der Puerta de Sol in Madrid zu lauschen. Bei jedem Schlag der Glocke verspeisen sie eine Weintraube. Was das mit guten Vorsätzen und Rauchen zu tun hat? Lest selbst:

Andere Länder, andere (Silvester-) Sitten

Wenn der letzte der zwölf Glockentöne verklungen ist, müssen alle Weintrauben verzehrt sein, andernfalls bleibt das Glück im nächsten Jahr aus – so will es der alte spanische Brauch. Im Süden der USA werden zum Jahreswechsel dagegen traditionell Linsen gegessen. Die Hülsenfrüchte stehen symbolisch für Geldmünzen und sollen (finanzielles) Glück für das neue Jahr bringen.

Andere Länder, andere (Silvester-) Sitten. Eine Gemeinsamkeit in vielen Kulturen: Man wünscht anderen Menschen viel Glück und Erfolg für das neue Jahr. Und: Viele Leute nehmen sich etwas für das neue Jahr vor.

Vorsätze fassen ist einfach, ...

Die Klassiker unter den guten Vorsätzen für das neue Jahr: mehr Sport machen, weniger auf das Smartphone schauen und natürlich: mit dem Rauchen aufhören. Beschließen, dass man im nächsten Jahr etwas anders machen möchte, ist natürlich einfach. Aber den Plan dann in die Tat umzusetzen und auch durchzuhalten, ist oftmals gar nicht so leicht.

… sie durchzuhalten ist oft schwierig

Was hilft also dabei, standhaft zu bleiben? Unsere Beispiele zeigen, dass es ganz unterschiedliche Vorsätze gibt. Im ersten Fall muss man den inneren Schweinehund bekämpfen und zum Beispiel raus auf den Sportplatz oder in das Fitnessstudio. Im zweiten Fall geht es dagegen darum, etwas nicht mehr so häufig zu machen und das Handy zum Beispiel zu Hause zu lassen oder keine Spiele mehr darauf zu spielen. Und beim dritten Beispiel soll ein Verhalten ab einem bestimmten Zeitpunkt gar nicht mehr vorkommen: Rauchen soll der Vergangenheit angehören.

Kann man bei so unterschiedlichen Vorsätzen überhaupt sagen, was dabei hilft, sie durchzuhalten? Ja, denn es gibt ein paar Dinge, die wir beachten sollten, wenn wir etwas im Leben verändern möchten. Hier sind unsere Top Five der besten Tipps zum Thema „Vorsätze durchhalten“:

Platz 5: Anderen von dem Vorhaben erzählen. Schon alleine das hilft beim Durchhalten – denn man hat noch einen zusätzlichen Grund, erfolgreich zu sein: Freundinnen und Freunde gratulieren, wenn man es geschafft hat und bestärken einen darin, auch in Zukunft rauchfrei zu bleiben (oder zum Beispiel sportlich).

Platz 4: Über sich nachdenken. Zum Beispiel indem man folgende Frage beantwortet: Was hat mich bisher davon abgehalten, den Vorsatz umzusetzen? Wusste ich beispielsweise nicht, was ich gegen Langeweile tun sollte und habe deshalb so viel mit dem Handy gespielt? Hat mir jemand gefehlt, mit dem ich Sport machen konnte? Habe ich die Zigarette benutzt, um mit anderen Leuten in Kontakt zu kommen? Und dann: Was mache ich stattdessen zukünftig gegen Langeweile, mit wem könnte ich Sport treiben und auf welche Weise kann ich mit anderen in Kontakt treten, ganz ohne Glimmstängel?

Platz 3: Einen Notfallzettel schreiben. Wenn der Moment kommt, in dem der Vorsatz – aus irgendeinem Grund – wackelt, sollte man darauf vorbereitet sein: Wen kann ich anrufen, um einen hilfreichen Tipp oder einfach nur aufmunternde Worte zu bekommen? Wie kann ich mich gut ablenken, bis die Motivation wieder stärker geworden ist? Wenn Ihr zum Beispiel einen Rauchstopp plant, könnt Ihr euch auch die Nummer der Telefonberatung (0800 8 31 31 31 *kostenfrei) notieren. Diese Notfallmaßnahmen könnt ihr auf einen Zettel schreiben, den ihr ins Portemonnaie tut und immer bei euch habt (oder als Notiz in euer Handy). Im Falle des Falles hilft dann ein Blick auf den Notfallzettel.

Platz 2: Für Zwischenerfolge belohnen. Das hilft garantiert beim Durchhalten: kleine Belohnungen dafür, dass man eine Zwischenetappe durchgehalten hat, zum Beispiel nach 14 rauchfreien Tagen oder wenn ihr das zehnte Mal im Sportstudio wart.

Platz 1: Spaß haben. Alles wird leichter mit etwas Spaß bei der Sache. Das fängt zum Beispiel schon bei der Auswahl der Sportart an, die man betreiben möchte. Macht, was euch Spaß macht. Zwingt euch nicht ins Fitnesscenter, wenn ihr lieber tanzen wollt. Rauchfrei sein bedeutet nicht, auf Spaß mit Freunden und Freundinnen zu verzichten. Gerade in der Anfangszeit kann es aber hilfreich sein, sich an den nichtrauchenden Leuten aus dem Freundeskreis zu orientieren. Ein Vorteil dabei: Man bekommt keinen Zigarettenqualm mehr ab.

Wir wünschen euch viel Erfolg – und natürlich auch viel Spaß – beim Durchhalten eurer Vorsätze.  

     
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