Entwicklung des Rauchverhaltens

Nichtrauchen liegt bei Jugendlichen im Trend. Dies bestätigen die aktuellen Ergebnisse einer repräsentativen Befragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Jahr 2015. Der Anteil rauchender Jugendlicher in Deutschland hat sich seit den 2000er-Jahren deutlich verringert und befindet sich auf einem historischen Tiefstand. Aktuell rauchen noch 7,8 % der Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren. 2015 gaben 7,7 % der Jungen an zu rauchen, bei den Mädchen waren es 7,8 %. Noch vor ein paar Jahren lagen diese Anteile deutlich höher: 2001 rauchten noch 27,2 % der Jungen und 27, 9% der Mädchen.

Wenn sich dieser positive Trend beim Nichtrauchen unter Jugendlichen fortsetzt, wird es zukünftig immer weniger Raucherinnen und Raucher in Deutschland geben – und dadurch natürlich auch weniger Menschen, die an den Folgen ihres Tabakkonsums erkranken. Dass möglichst wenig Jugendliche zur Zigarette greifen, ist auch deshalb so wichtig, weil die allermeisten Menschen, die rauchen, im Jugendalter damit begonnen haben. Wer dagegen bis zum Erwachsenenalter nicht raucht, hat gute Chancen, auch für den Rest des Lebens Nichtraucher oder Nichtraucherin zu bleiben. 

Kampagnen-Maßnahmen

Ein wirkungsvoller Ansatz: Durch bestimmte Maßnahmen das Verhalten jedes Einzelnen ansprechen und mit Hilfe von Lerneffekten gegebenenfalls zu ändern. Die „rauchfrei“-Kampagne der BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) arbeitet unter anderem mit folgenden Aktionen:

  • Dem bundesweiten Nichtrauchen-Wettbewerb „Be Smart – Don`t Start“ für Schulklassen (www.besmart.info)
  • Der jährlichen JugendFilmTage-Tour mit speziellen Filmen zum Thema und Alkohol
  • „KlarSicht“, dem interaktiven Mitmach-Parcours zu Tabak und Alkohol

Staatliche Maßnahmen

Weitere Möglichkeiten, das Rauchverhalten zu ändern, sind staatliche Maßnahmen die unsere Lebensverhältnisse insgesamt betreffen. Zu ihnen zählen beispielsweise Vorschriften und Gesetze wie:

Quelle: