Bekommt ihr eigentlich Tabakwerbung mit? Wisst ihr welche Regeln dafür gelten? Und was haltet ihr davon?

Bekommt ihr eigentlich Tabakwerbung mit? Wisst ihr welche Regeln dafür gelten? Und was haltet ihr davon?

Wir sind umgeben von Werbung. Schon auf dem Weg zur Schule oder zum Ausbildungsplatz begegnen wir vielen Werbebotschaften. Anders als in anderen Ländern ist in Deutschland Tabakwerbung auf Plakaten zum Beispiel erlaubt - an anderen Stellen aber nicht. Wir haben euch nach euren Erfahrungen mit Tabakwerbung gefragt. Vielen Dank an alle, die bei unserer Straßenumfrage mitgemacht haben.

 

Moritz, 17

Werbung für Tabak, sei es Zigaretten oder ähnliches, sehe ich sehr oft auf großen Werbeplakaten. Soweit ich weiß, darf Tabakwerbung nicht im Fernsehen gesendet werden. Ich halte so ein Verbot für sinnvoll, da durch Werbung Jugendliche animiert werden zu rauchen. Generell wäre ich dafür, Werbung der Tabakindustrie zu verbieten. Zigaretten sind populär genug, die Konzerne können sich auch ohne Werbung über Wasser halten.

 

Tim, 17

Ich weiß, dass auch bei Werbungen für Tabak mit draufstehen muss, dass Rauchen schädlich oder tödlich ist. Ob das hilft, dass Jugendliche nicht anfangen zu rauchen, ist fraglich – denke ich. Denn Werbung für Tabak sehe ich überall, öfters im Kino oder sehr häufig am Bahnhof. Meiner Meinung nach sollten vor allem die großen Werbeplakate abgeschafft werden, denn diese fallen am meisten auf.

 

Matthias, 18

Werbung für Zigaretten fällt mir auf großflächigen Plakaten, Tankstellen und am Kiosk auf. Neulich habe ich auch gehört, dass keine jugendlichen Inhalte in der Werbung transportiert werden dürfen. An sich halte ich Reglementierungen bei Tabakwerbung für sinnvoll, ich wäre aber trotzdem für eine Abschaffung der Werbung. Auch wenn die Werbung zum Beispiel keine jugendlichen Inhalte hat, werden junge Menschen trotzdem von der Werbung beeinflusst und entscheiden dann nicht mehr selbst.

 

Anna, 17

Generell hat Rauchen ein „cooles“ Image, ich glaube kaum, dass es dann jemanden vom Rauchen abhält, wenn die Werbungen schlicht gehalten oder die Models über 30 sind. Ich fände es sinnvoll, wenn Tabakwerbung komplett abgeschafft werden würde, denn ich sehe sie andauernd beim Kiosk oder am Bahnhof. Werbung stiftet an egal, wo sie steht und wie sie gehalten ist.

 

Sophia, 16

Werbung für Tabak sehe ich immer wieder in der Stadt auf großen Plakaten. Meines Wissens nach muss auf der Werbung vermerkt sein, dass Rauchen schädlich ist. Außerdem darf Werbung für Tabak nicht in der Nähe von Schulen aufgestellt werden. Ich glaube kaum, dass solche Regeln wirklich helfen mit dem Rauchen aufzuhören, aber es kann dabei helfen nicht damit anzufangen.

 

Ellen, 17

Vor allem auf dem Weg zur Schule fällt mir Tabakwerbung auf. Immer wieder an Litfaßsäulen oder auch auf elektronischen Werbetafeln. Ich finde die Regelungen, wie das Fernseh-Sendeverbot, sinnlos, da die Werbung trotzdem auffällt und wer wirklich rauchen möchte, kommt dem Drang sowieso nach. Werbung zu verbieten macht erst Sinn, wenn man die Linie komplett zieht und auch Tabak verbietet.

 

Antonius, 18

Tabakwerbung sehe ich gefühlt sehr oft. Gerade auf großen Werbeplakaten und auch oft an Haltestellen, wo man die Werbung bemerkt. Mir ist bekannt, dass auch auf den Werbungen vermerkt sein muss, dass Rauchen gefährlich und erst ab 18 erlaubt ist, und dass keine jugendlichen Inhalte verkörpert werden dürfen. Dies soll zur Aufklärung dienen, ich finde aber, dass an Erziehung grenzt und dass Werbung nicht reglementiert werden sollte, da der Bürger Eigenverantwortung trägt und nicht geistig abstinent ist.

 

Friederike, 16

Dass für Tabak nicht neben Schulen geworben darf halte ich für sehr sinnvoll. Denn in den Werbungen wird Rauchen noch immer als cool angepriesen. Das animiert Jugendliche, vor allem wenn neben der Schule geworben wird, dann könnten sie sich direkt darüber austauschen, wie cool die Werbung ist. Ansonsten bemerke ich Tabakwerbung eher seltener, meist an großen Bahnhöfen.

 

 

     
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Autoren und Quellenangaben

Autoren:

Anna Frey & Dr. Sandra Herrmann