Wie leicht ist dir der Rauchausstieg gefallen?

Wie leicht ist dir der Rauchausstieg gefallen?

Im August haben wir gefragt: Wie lange ist es her, dass Du mit dem Rauchen aufgehört hast? Warum hast Du mit dem Rauchen aufgehört? Was hat dir dabei geholfen, was hat dich dabei gehindert? Welche Tipps hast Du?

Das war wohl eine ganz spannende Frage, denn so waren dann am Ende auch die Antworten.

Andreas

Sowohl ein Kostenfaktor als auch ein Gesundheitsfaktor. Irgendwann merkt man einfach, dass man weniger Luft hat wenn man Sport macht und so weiter und so fort. Das hat mich massiv gestört und deswegen habe ich aufgehört.

Wann hast du aufgehört?

Das wird schon 6 Jahre her sein. Geraucht habe ich insgesamt ca. 5 Jahre. Da war es schon hart aufzuhören.

Was waren deine größten Schwierigkeiten?

Die allergrößte Schwierigkeit waren Partywochenenden. Wenn man am Wochenende weggegangen ist und dann das ein oder andere Bier getrunken hat, war das Verlangen schon am größten und die Versuchung groß. Den Tag über ging es eigentlich. Ich meine klar, man merkt irgendwo dass man süchtig nach dem Nikotin ist und hab ab und an das Verlangen eine zu rauchen, auch wenn man versucht sich abzulenken. Durch diese Versuchung muss man einfach durch.

Was sind deine Tipps für Leute, die aufhören wollen?

Einfach machen. Klar, das ist leichter gesagt als getan und man muss willensstark sein, aber wenn man einmal den Willen hat und das wirklich will, dann wird es irgendwie funktionieren.

 

Uwe

Wann hast du aufgehört zu rauchen?

Letztes Jahr im August.

Und warum?

Ich für mich und mein persönliches Empfinden habe wirklich lange geraucht und irgendwann sind mir die Risiken immer bewusster geworden. Da habe ich gedacht: Ich probier das einfach mal! Meine alte Mitbewohnerin wollte zufälligerweise auch aufhören und dann haben wir uns entschlossen das gemeinsam zu probieren.

Was waren die größten Schwierigkeiten?

Naja, die größten Schwierigkeiten waren vor allem in der ersten Woche seine gewohnten Rituale zu durchbrechen, weil ich doch schon an dem Punkt war, wo ich mich mit einer Zigarette belohnt habe, ich also zum Beispiel nach einer erfolgreichen Tätigkeit gedacht habe: „Gut, jetzt belohn‘ ich mich mit einer Zigarette.“. Das Ganze war dann einfach so ein Ritual und ein kleines Belohnungssystem was man für sich entwickelt hatte. Das zu durchbrechen und einen Ersatz zu finden, mit dem man seine Zeit anders sinnvoll nutzen kann war am Anfang eine Herausforderung.

Aber es hat sich gelohnt?

Auf jeden Fall! Mittlerweile habe ich gar nicht mehr das Verlangen danach zu rauchen. Nicht einmal wenn andere oder einen Freund rauchen, kriege ich Lust auf eine Zigarette. Stören tut es mich aber auch nicht. Ich finde den Geruch zwar nicht mehr lecker, aber mich stört es auch wirklich nicht.

Was ist dein ultimativer Tipp für alle, die mit dem Rauchen aufhören wollen?

Sich frühzeitig im Vorfeld zu überlegen, wie man die Zeit, die man dann hat, überbrücken kann. Sich also Alternativen für seine Rituale suchen. Dafür muss man zunächst einmal seine Zigaretten-Rituale bewusst machen, überlegen wann man immer raucht. Ich bin, nachdem ich aufgehört habe zu rauchen, häufiger zu Fuß gegangen und – es hilft tatsächlich! – habe angefangen mehr Sport zu treiben. Das sagt man nicht nur einfach so, das ist wirklich so. Sich ein Ersatzprodukt zu suchen ist auch immer gut. Irgendetwas, das man sich statt einer Zigarette in den Mund schieben kann. Ich habe die ersten paar Tage zum Beispiel immer Ingwer-Kirsch-Bonbons gegessen, weil ich die Mischung aus scharf und süß ganz anregend fand.

 

Aurelia

Warum hast du aufgehört zu rauchen?

Ich fang einfach mal am Anfang an, nämlich wie ich angefangen habe zu rauche. Erst war ich der typische Partyraucher, habe ab und an mal eine Zigarette geraucht, aber mehr auch nicht. Irgendwann wurde es dann mehr und dann bin ich irgendwann an den Punkt gekommen, an dem ich 1. Gemerkt habe, dass das nicht gut für mich ist und ich 2. Keine Lust mehr hatte dafür Geld auszugeben. Für mich war das lange ein soziales Ding anzufangen zu rauchen und ich habe zwischendurch auch wieder angefangen, aber irgendwann habe ich beschlossen es einfach ganz zu lassen. Das ist mir erstaunlich leicht gefallen und war eigentlich gar kein Problem.

Was waren Momente in denen es dir dann doch schwer gefallen ist?

Immer bei Gelegenheiten. Wenn man mit Leuten unterwegs ist die rauchen oder auch auf Partys und man dann auch noch eine Zigarette angeboten bekommt ist es schon manchmal schwer gewesen zu sagen „Ne danke, keinen Bock drauf.“. Aber im Endeffekt ging auch das eigentlich klar.

Was ist dein Tipp für alle, die aufhören wollen?

Solche Situationen vermeiden, haha. Nein keine Ahnung, das ist natürlich schwierig, wenn man in so einem Raucher-Umfeld ist, wo Rauchen einfach Routine ist und man zum Beispiel in der Vorlesungspause immer mit den Kommilitonen geraucht hat. Da muss man sich einfach eine Alternative suchen, Kaugummikauen oder sowas, und eine neue Routine für sich entwickeln. Außerdem sollte man sich immer wieder vor Augen führen, warum man aufhören möchte.

 

Johannes

Wann hast du aufgehört zu rauchen und warum?

Ich habe im September letzten Jahres aufgehört zu rauchen. Das ist also schon fast ein Jahr her jetzt. Ich habe aufgehört zu rauchen, weil ich einfach keine Lust mehr hatte. Ich hatte einfach keinen Bock mehr auf Rauchen und da hab ich halt aufgehört.

Wie war es für dich aufzuhören?

Schwer. Ist es auch immer noch manchmal. So gut wie alle meine Freunde rauchen und da ist es schon schwer nicht einfach so mitzumachen. Ich hab dann einfach oft das Bedürfnis zu rauchen und das ist wirklich schwer.

Was sind die größten Herausforderungen?

Beim Feiern. Sobald Alkohol im Spiel ist, wird es wirklich nochmal schwerer. Außerdem raucht mein Mitbewohner bei uns zu Hause. Das war besonders am Anfang schwer, ist es auch immer noch aber mittlerweile geht’s.

Was sind deine Tipps für alle, die gerne aufhören würden?

Nicht langsam, sondern direkt. Das ist glaube ich der beste Tipp. Und auch noch wichtig: einfach starten und es versuchen!

 

Thomas

Wann hast du aufgehört zu rauchen?

Ich habe das letzte Mal vor einem Jahr geraucht, bin jetzt also seit einem Jahr rauchfrei und stolz drauf auch wenn mir das Aufhören gar nicht mal so schwer gefallen ist.

Warum hast du aufgehört?

Ich bin irgendwann an einen Punkt gekommen, an dem ich mich gefragt habe: Warum mach ich das denn eigentlich? Mir ist kein guter Grund eingefallen und fürs Aufhören gab es umso mehr. Ich habe super viel auf Partys geraucht, vor allem wenn ich was getrunken hatte und als ich so darüber nachgedacht habe, ist mir aufgefallen, dass mir das Rauchen eigentlich nichts gegeben hat. Da habe ich halt aufgehört.

In was für Situationen war es dann doch schwer?

Wenn ich Alkohol trinke. Da kriege ich einfach Lust auf Zigaretten. Mittlerweile schaffe ich es aber echt ganz gut das abzuwehren.

Was ist dein Tipp für alle die aufhören wollen?

Man muss es wirklich wollen. Ein starker Wille und ein guter Grund sind echt das A und O. Wenn man weiß warum man nicht mehr rauchen möchte, dann schafft das eigentlich glaube ich jeder.

 

Sandra

Warum hast du aufgehört zu rauchen?

Ganz einfacher blöder Grund: Ich war krank. Ich hatte eine Bronchitis und eine Lungenentzündung und da weiter zu rauchen wäre einfach dumm gewesen. Das Atmen ist mir 14 Tage lang wirklich schwergefallen und da habe ich 14 Tage lang auch nicht geraucht. Danach war der Zauber ums Rauchen vorbei.

Hat es dir denn gefehlt?

Tatsächlich überhaupt nicht. Ich hatte danach nie wieder Lust auf eine Zigarette, nie wieder das Verlangen. Es war einfach vorbei.

Dein größter Tipp also?

Werdet krank, haha! Nein Spaß, es gibt genug Gründe um aufzuhören. Wenn man sich die bewusst macht, schafft man das.

 

Raphael

Wann hast du aufgehört zu rauchen?

Vor ziemlich genau zwei Jahren! Juhu!

Was waren so die größten Schwierigkeiten?

Eigentlich so die Gewohnheiten. Die Gewohnheiten zu durchbrechen war die größte Schwierigkeit. Ich habe das in meinem Urlaub gemacht. Damals habe ich noch als Gärtner gearbeitet und das war fürs Aufhören immer echt riskant. Ich war immer draußen während der Arbeit und da bietet es sich natürlich an auch während der Arbeitszeiten zu rauchen. Deswegen hab ich das ganz bewusst in meinem Urlaub gemacht und habe so die Routine vermieden. Das ging eigentlich ganz gut.

Und warum?

Die Motivation dahinter war, dass ich danach angefangen habe zu studieren und da wusste ich einfach: Ich werde das Geld nicht haben. Der auschlaggebende Punkt war also: Entweder nicht studieren und weiter rauchen und arbeiten um mir eine dumme Sucht zu finanzieren oder studieren und halt aufhören. Ich hab‘ mich für studieren entschieden und dann hat das Aufhören eigentlich ganz gut geklappt.

Hast du in manchen Momenten nochmal Lust zu rauchen?

Ja manchmal schon. Meistens wenn ich mit Freunden unterwegs bin. Es ist halt einfach nicht alles schlecht daran und manchmal kann rauchen wirklich ein schönes soziales Ding sein. Da muss man dann halt stark sein.

 

Fabia

Ich selbst habe gar nicht aufgehört zu rauchen, ich habe nie geraucht. Ich habe allerdings meinen Vater dabei unterstützt und bei einem 2-Wöchigen Kurs teilgenommen, der einem dabei helfen soll aufzuhören.

Was konntet ihr aus dem Kurs mitnehmen?

Naja, ich muss ehrlich sagen: nicht wirklich. Ich glaube, wenn man wirklich aufhören möchte, muss man das aus Eigenmotivation machen. Da braucht man keinen Kurs, sondern einfach einen guten Grund es zu lassen und Willenskraft.

 

Anna

Warum hast du aufgehört zu rauchen?

Aus ethischen Gründen. Die Tabakindustrie möchte ich einfach nicht unterstützen. Auch die gesundheitlichen Risiken haben mich schon lange genervt, da habe ich irgendwann beschlossen: Es reicht.

Ist es dir leicht gefallen aufzuhören?

Es geht. Der Suchtfaktor war gar nicht so das Problem, aber in sozialen Situationen

     
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Autoren und Quellenangaben

Autoren:

Anna Frey & Dr. Sandra Herrmann