Cloud Contests: Dampfen als Wettbewerb

Cloud Contests: Dampfen als Wettbewerb

 

Gibt man den Begriff „Cloud Contest“ in eine Suchmaschine im Internet ein, erhält man über 93 Millionen Treffer. Offenbar interessieren sich viele Menschen für Dampf-Wettbewerbe. Ganz genau lautet die Übersetzung des englischen Begriffs „Wolken-Wettbewerb“, aber „Cloud Contest“ klingt natürlich cooler.

„Cloud Contest“: Wer macht die größte Wolke?

Liegen Cloud Contests im Trend? Und wie sieht es mit dem Dampfen allgemein aus: Greifen immer mehr Menschen zur E-Zigarette? Und wie gefährlich ist der Konsum von elektronisch betriebenen Dampfgeräten? 

Wir klären die wichtigsten Fragen rund um das Thema „Cloud Contest“. Doch vorher müssen wir noch eine ganz grundlegende Frage beantworten: Was sind „Cloud Contests“ überhaupt? Die Spielregeln des Dampfwettbewerbs sind schnell erklärt: Zwei Personen stehen Rücken an Rücken und blasen Dampf aus einer E-Zigarette in die Luft. Wer die größte Wolke produziert, hat gewonnen. Tatsächlich wird mit einer Art Lineal genau nachgemessen, wer am meisten Dampf produziert. 

Liegen Cloud Contests im Trend?

Man könnte jetzt natürlich sagen: 93 Millionen Suchtreffer sprechen für sich. Auf der anderen Seite: Die ganze Welt nutzt Internet-Suchmaschinen. Englischsprachige Begriffe erreichen da schnell hohe Trefferzahlen. Recherchiert man weiter, stellt man fest, dass viele Beiträge aus den USA stammen. Und doch gibt es auch eine ganze Reihe von Texten und Videos über Dampfwettbewerbe aus dem deutschsprachigen Raum – vor ein, zwei Jahren waren „Cloud Contests“ noch gar kein Thema. 

Fazit: Schwer zu sagen, ob die Wettbewerbe ein echter Trend sind. Falls ja, vermutlich ein Hype, der nicht lange anhalten wird. Oder erinnert sich noch jemand an Planking? Vor ein paar Jahren war es Trend, sich irgendwo steif – wie eine „Planke“ - hinzulegen, zum Beispiel zwischen zwei Bänke. Das wurde fotografiert und dann ins Internet gestellt. Heutzutage sieht man das kaum noch (obwohl sogenannte „Planks“ – man stützt sich auf die Ellenbogen und hält den Körper waagerecht zum Boden – momentan beliebte Übungen zur Kräftigung des ganzen Körpers sind). Trends kommen und gehen, so wird es auch mit den Dampfwettbewerben passieren. 

Greifen immer mehr Menschen zur E-Zigarette?

Ebenfalls keine ganz so leichte Frage. Viele Erwachsene ehemalige Raucherinnen und Raucher dampfen inzwischen. Einige dampfen und rauchen parallel – ein ganz klar gesundheitsschädliches Verhalten.  

Bei Jugendlichen ist dagegen kein Trend zur E-Zigarette zu erkennen. Bei einer Befragung aus dem Jahr 2017 stellte die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) fest, dass nur 3,6 Prozent der 12- bis 17-Jährigen E-Zigaretten oder E-Shishas konsumieren. Seit 2016 ist übrigens die Abgabe von E-Zigaretten und E-Shishas an Jugendliche verboten. Das bringt uns zur letzten Frage: 

Wie gefährlich ist der Konsum von elektronisch betriebenen Dampfgeräten?

Weil es E-Zigaretten und E-Shishas noch gar nicht so lange gibt, weiß man nicht genau, wie sich der Konsum langfristig auf die Gesundheit auswirkt. Deswegen sind die E-Dampfgeräte gesundheitlich unsichere Produkte – vor allem für Jugendliche, deren Lungen sich noch entwickeln und auch für Menschen mit einer Vorerkrankung an der Lunge. 

Fazit: Wettbewerbe bringen Spannung ins Leben und machen meist Spaß. Aber warum sollte man dafür Geräte einsetzen, die möglicherweise schädlich für die Gesundheit sind? Beim Sport zum Beispiel kann man sich auch mit anderen messen – und tut sogar noch etwas für die Gesundheit. 

Quelle: Wikipedia (englischsprachig); en.wikipedia.org)

 

 

 

     
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