Silvester 2019: So klappt es mit den guten Vorsätzen

Silvester 2019: So klappt es mit den guten Vorsätzen

Gesundheit, Familie und Freunde stehen bei den Menschen in Deutschland hoch im Kurs: Ein Forschungsinstitut hat im Auftrag einer Krankenkasse eine große Umfrage durchgeführt. Über 3.500 Menschen wurden nach ihren Vorsätzen für das neue Jahr befragt.

Gesundheit, Familie und Freunde stehen bei den Menschen in Deutschland hoch im Kurs: Ein Forschungsinstitut hat im Auftrag einer Krankenkasse eine große Umfrage durchgeführt. Über 3.500 Menschen wurden nach ihren Vorsätzen für das neue Jahr befragt.

 

Viele Vorsätze drehen sich um Gesundheit

Das Ergebnis der Umfrage: „Stress vermeiden oder abbauen“ steht an erster Stelle der Vorhaben für 2019. 59 Prozent der Befragten gaben an, im nächsten Jahr einen oder mehr Gänge herunterzuschalten, um weniger Stress im Leben zu haben. Fast genau so viele Menschen (58 Prozent) wünschen sich mehr Zeit für Familie und Freunde. Auf Platz 3: „Mehr bewegen/ Sport machen“. Weitere Vorsätze in den Top 10: „Gesunde Ernährung“ und „Weniger Zeit mit dem Handy/ im Internet verbringen“.

 

Rauchstopp? Nicht unter den ersten 10

Nicht mehr unter den zehn meist genannten Vorsätzen für das neue Jahr: der Rauchstopp. Das ist in gewisser Weise erfreulich. Denn die Zahl der Raucherinnen und Raucher ist in den vergangenen Jahren gesunken. Vor allem unter Jugendlichen ist Rauchen ganz und gar nicht angesagt. Im Gegenteil: Es gibt so wenige rauchende Jugendliche wie nie zuvor. Auch bei den Erwachsenen sinkt der Anteil der Menschen mit Zigarette in der Hand – allerdings deutlich langsamer als bei den Jugendlichen. Junge Leute erkennen Trends halt immer etwas früher als andere.

 

Wichtiges Gesundheitsthema: Rauchstopp

Trotzdem ist das Thema Nichtrauchen immer noch sehr wichtig, gerade für Jugendliche. Denn Rauchen ist das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko in Deutschland und die allermeisten, die heutzutage rauchen, haben im Jugendalter damit angefangen. Für diejenigen unter euch, die (noch) rauchen, lautet unsere ganz klare Empfehlung: Möglichst bald aufhören. Es wird mit der Zeit nämlich immer schwieriger – außerdem schädigt ihr euren Körper umso mehr, je länger und häufiger ihr raucht.

 

So klappt es mit dem Vorsatz Rauchstopp (oder auch anderen Vorsätzen, die ihr habt):

 

1. Schreibe die Gründe für dein Vorhaben auf

Nimm  ein Blatt Papier und schreibe die Gründe für deinen Vorsatz auf, am besten so konkret wie möglich. Diesen Zettel kannst du in „schwachen Momenten“ hervorholen und nachlesen, warum es sich für dich lohnt, dranzubleiben.

2. Analysiere dein Verhalten

Notiere eine Zeit lang, wann und wo du das machst, was du verändern möchtest – zum Beispiel wann und an welchem Ort du rauchst. Schon allein diese Maßnahme kann dazu beitragen, dass du weniger rauchst. Denn ist einem das Verhalten erst einmal bewusst, kann man sich auch (bewusst) dagegen entscheiden.

3. Entwickle ein „mentales Bild“ von deinem Ziel

Viele Sportlerinnen und Sportler wenden diese Technik an, indem sie vor dem Start (des Spiels, Laufs etc.) die Bewegungsabläufe und verschiedene Reaktionsmöglichkeiten in Gedanken mehrfach durchspielen. Mal dir also aus, wie es sein wird, wenn du …

erfolgreich die Zigarette ablehnst, wenn sie dir angeboten wird

am Morgen frischer aufwachst, weil du nicht mehr rauchst

Achte darauf, dass es sich um positive Gedanken handelt, die du – zum Beispiel – mit dem Nichtrauchen verknüpfst.

 4. Suche Unterstützung

Gemeinsam geht es leichter – frage eine Freundin oder einen Freund, ob er / sie mitmachen oder dir helfen möchte.

5. Erzähle anderen von deinem Vorhaben

Wenn deine Freunde Bescheid wissen, können sie dir helfen – oder sich dir gleich anschließen. Außerdem fühlt man sich seinem Vorsatz gegenüber stärker verpflichtet, wenn man ihn „mit anderen teilt“.

6. Lege eine „Notfallkarte“ an

Ein kleiner Zettel mit Strategien für schwierige Situationen kann zum Retter in der Not werden. Was machst du zum Beispiel, wenn andere dich zum Rauchen auffordern? Welche anderen Situationen können zur Herausforderung für dich werden? Und wie reagierst du am besten darauf? Schreibe mindestens drei Notfall-Strategien auf deinen Zettel.

7. Nicht erlaubt: „Verschieberitis“

Vielleicht kennt ihr das: Wenn eigentlich für eine Prüfung gelernt werden soll, räumt man erst das Zimmer auf oder macht andere Dinge, bevor man sich an den Schreibtisch setzt. Das kann zur Falle werden, weil man sein Vorhaben immer wieder verschiebt. Also besser nicht auf die „perfekte Situation“ warten, um dein Vorhaben in die Tat umzusetzen. Die gibt es nämlich nicht.

Das rauchfrei-Team wünscht euch viel Erfolg für eure Vorsätze.

 

Quelle: www.t-online.de

 

     
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